Stadt Apolda wird 2021 weniger investieren als 2020

Apolda.  Weniger investieren kann die Stadt Apolda im kommenden Jahr. Der Haushalt 2021 gibt einfach nicht mehr her.

Der Entwurf des Apoldaer Haushalts 2021 steht. Der Stadtrat befasst sich damit kommende Woche.

Der Entwurf des Apoldaer Haushalts 2021 steht. Der Stadtrat befasst sich damit kommende Woche.

Foto: Dirk Lorenz Bauer

Kommende Woche werden sich die Stadträte mit dem Haushalt 2021 befassen und ihn voraussichtlich beschließen. Die Vorarbeit dafür, dass das passieren kann, haben Kämmerei und Finanzausschuss geleistet. Angesichts der Corona-Lage und der Unwägbarkeiten kein leichtes Unterfangen.

Nach derzeitigem Stand wird das Zahlenwerk gut 38 Millionen Euro im Verwaltungs- (laufende Kosten inklusive Personal) und etwa 4,4 Millionen Euro im Vermögenshaushalt (Investitionen, Tilgung) umfassen. Letzterer zeigt, dass 2021 weitaus weniger als 2020 (9,9 Millionen Euro) investiert werden wird.

Weitergebaut wird der neue Kindergarten im Moorental (320.000 Euro). Ins „NaTOURblüte“-Projekte zur Bundesgartenschau fließt Geld, fast ein halbe Million Euro. Eine Million Euro – davon eine Batzen Förderung – wird in die Modernisierung der Straßenbeleuchtung in Apolda-Nord gesteckt. Apolda selbst steuert zu dieser Gesamtsumme 315.000 Euro bei. Geld eingestellt ist zudem für die Sanierung der Dr.-Theodor-Neubauer-Straße – 900.000 Euro. Für den Planweg stehen 160.000 Euro bereit. Zunächst 30.000 Euro an Vorlaufkosten fürs Kreiselprojekt Alexanderstraße-Reuschelstraße sind vorgesehen, um nur einige Großbeispiele zu nennen.

Getilgt werden soll in Größenordnungen ebenso – 766.000 Euro. Happig sind wie immer die Personalkosten – 7,8 Millionen Euro. Darin enthalten ist eine tarifbedingte Steigerung um 240.000 Euro. Obendrein wünscht sich die Verwaltung fünf neue Planstellen. So unter anderem jemanden, der sich um die Wertermittlung der städtischen Objekte kümmert. Dieses mit Blick auf die Grundsteuerreform.