Zeitgleich in 16 Schullandheimen haben Schüler Bäume gepflanzt

Ilmenau  Im Schülerfreizeitzentrum Ilmenau beteiligen sich Förderschüler und Grundschüler an der Aktion mit einer Bergulme.

Beim Pflanzen der Bergulme packen die Förderschüler kräftig mit an. Sie steht in der Nähe des neuen Einganges zum Freizeitzentrum. Foto: André Heß

Foto: zgt

16 Schullandheime in Thüringen pflanzten am Donnerstag um 10 Uhr je einen Baum auf ihrem Gelände. Das Schulerfreizeitzentrum bekam dazu Unterstützung durch Schüler des Förderzentrums Dr. Hans Vogel, die Hand an die Schaufeln anlegten, und Schüler einer ersten Klasse der Ziolkowski-Grundschule, die die etwa sieben Jahre alte Bergulme angossen. „Wir haben gepflanzt, Erde drauf gegeben und Wasser, auf dass sie groß und stark werde“, sagte der Leiter der Einrichtung, Michael Hartung, um danach an das Lagerfeuer zu Kinderpunsch und gerösteten Kartoffeln einzuladen.

Es war die zweite Synchronpflanzung Thüringer Schullandheime in Verbindung mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald und dem Thüringenforst. Synchron deshalb, weil man zeigen wolle, eine Einheit zu sein und an einem Strang zu ziehen, hieß es vom Landesverband.

Schullandheime verstehen sich als schulergänzende Lernorte, an denen Schüler und Lehrer in Projektwochen Schulstoff vertiefen können. Hier geht es dann meistens um Umwelt, Natur- und Klimaprojekte. Das trifft auch auf das Schülerfreizeitzentrum in Ilmenau, aber auch auf das Schullandheim in Geraberg zu. Das beteiligte sich auf seinem Gelände ebenfalls an der Aktion – mit dem Pflanzen eines Apfelbaumes.

Zugleich war der Termin eine Möglichkeit für die Kinder, mal wieder nach den Tieren im Tierpark zu sehen. Esel Max wartete schon lautstark auf Tierpflegerin Silke Kister, die ihn aus dem Stall ließ und Äpfel zu fressen gab. Auch Schweine, Lama und Ziegen hielten sich an der frischen Luft auf.

Die Macher der Aktion denken schon weiter. Vielleicht könne man auf der Internetseite des Landesverbandes die Geschichte der verschiedenen angepflanzten Bäume erzählen, und es entsteht daraus ein Baum-Geschichten-Buch, hieß es vom Landesverband.

Die Bergulme im Schülerfreizeitzentrum soll übrigens bis zu 30 Meter hoch werden. Wenn man sie gut behandelt.

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