Zum Tode von Dirk Kollmar: "Wir haben einen der Besten verloren"

Gotha. Die Familie, die Oettinger Brauerei und Gotha trauern um Dirk Kollmar. Er starb am 3. Mai im Alter von 50 Jahren.

Dirk Kollmar, der Chef der Oettinger Brauerei, starb am 3. Mai 50-jährig. Archiv-Foto: Alexander Volkmann

Dirk Kollmar, der Chef der Oettinger Brauerei, starb am 3. Mai 50-jährig. Archiv-Foto: Alexander Volkmann

Foto: zgt

Dirk Kollmar, der Chef der Oettinger Brauerei, ist tot. Er erlag am Samstag 50-jährig einem Herzversagen. Das wurde gestern vom Unternehmen in Gotha mitgeteilt.

Sein Name bleibe "untrennbar verbunden mit der erfolgreichen Entwicklung, die die Oettinger Brauerei genommen hat. Mit Konsequenz und unternehmerischem Mut setzte er jenen Weg fort, den sein Vater Günther Kollmar (1937 bis 2013) eingeschlagen hat. Gemeinsam machten sie das Unternehmen zu dem, was es heute ist: eine der größten Brauereigruppen Deutschlands", heißt es in der Mitteilung der Brauerei.

Die Oettinger Brauerei unterstreicht erinnernd: "Dirk Kollmar war ein Mann der klaren Worte und Visionen, er war entscheidungsfreudig, kreativ, bodenständig, familienverbunden und herzlich."

In Gotha ist die Brauerei einer der wichtigsten Arbeitgeber. Das allein verlangte schon sehr viel Energie. Doch es war für ihn immer noch mehr möglich. "Dirk Kollmars Engagement galt nicht nur seinem Unternehmen und seiner wunderbaren Familie, sondern auch der Stadt Gotha", sagt Oberbürgermeister Knut Kreuch gestern, als ihn die Nachricht erreicht.

Kreuch würdigt: "Er war ein sozial engagierter Bürger, er war ein Förderer von Kunst und Kultur und er war ein Sportler, besonders ein Basketballer.

Engagement auch für den Sport

Dirk Kollmar hat die Oettinger Rockets in wenigen Jahren gemeinsam mit seiner Frau zur führenden Basketballmannschaft Thüringens geformt, er hat in der Kindleber Straße eine Halle erbauen lassen, wo der Basketballsport zu Hause ist." Der Oberbürgermeister sagt auch: "Wir haben einen der Besten verloren, ich trauere um einen guten langjährigen Freund."

Kollmar fehlte bei keinem wichtigen Spiel. Gemeinsam mit den Fans saß er im Publikum, fieberte, jubelte und feierte mit, wenn die Basketballer aus Gotha erfolgreich waren. Aber er saß nicht allein am Rand des Spielfeldes. Er fand noch immer Zeit, wenn Spieler oder Trainer ihn brauchten.

"Wir alle sind sehr traurig - unser tiefes Mitgefühl gilt der Familie Kollmar", sagt Peter Sturmhöfel, der Geschäftsführer des Sportvereins Basketball in Gotha (BiG). "Mit Dirk Kollmar verlieren wir einen guten Freund, der immer für die BiG-Family da war und die Entwicklung unseres Sportes in Gotha und in Thüringen wie kein Zweiter geprägt hat."

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