Weimar. Wo sonst die Ilm durch das malerische Ilmtal rauscht, finden sich jetzt nur noch staubtrockene Steine im Flussbett. Naturschützer warnen vor weitreichenden Folgen.

Es ist ein beklemmendes Bild, das die Ilm bei Buchfart im Weimarer Land in diesen Tagen bietet. Rund um die historische Holzbrücke ist das Flussbett staubtrocken. Am Ufer raschelt bräunlich-welkes Rohrglanzgras. Wehr und Mühle liegen blank, ebenso die große Fischtreppe. Das gleiche Bild bietet sich flussaufwärts entlang der Steilwand mit den Felsenhöhlen wie auch flussabwärts bis Oettern. Wo sonst das Wasser durchs malerische Ilmtal rauscht, finden sich jetzt nur noch Steine und wenige, von giftigen Algen grüngefärbte Pfützen. Fast völlig ausgetrocknet ist die Ilm auch bei Kranichfeld.