Thüringens erste frei lebenden Wasserbüffel nördlich von Erfurt entlassen

Erfurt  ...

Ein Wasserbüffel Archivfoto: Bernd Settnik

Ein Wasserbüffel Archivfoto: Bernd Settnik

Foto: zgt

Thüringens erste frei lebenden Wasserbüffel in einer Moorlandschaft sind im Alperstedter Ried nördlich von Erfurt im Kreis Sömmerda entlassen worden. Das Gebiet gilt als das größte Durchströmungsmoor Thüringens und soll wieder seinen natürlichen Wasserstand erreichen, wie aus einer Mitteilung des Umweltministeriums hervorgeht. Damit fänden Wiesenbrüter und Amphibien neue Lebensräume und Brutplätze, heißt es. In die Freiheit entlassen wurden gestern den Angaben zufolge vier Wasserbüffel, die hier ganzjährig weiden können. Diese Tiere sowie Exmoor-Ponys und Taurusrinder sollen so dafür sorgen, dass geschützte Lebensräume auch bei höherem Wasserstand erhalten blieben, so das Ministerium.

115 Hektar Fläche im westlichen Teil des Naturschutzgebietes Alperstedter Ried sowie die angrenzenden Feuchtwiesen seien von Weidezäunen umschlossen, heißt es.

„Erstmals seit 50 Jahren wird kein Wasser aus dem Ried abgeleitet. In wenigen Jahren wird die ursprüngliche Artenvielfalt des Moores wieder hergestellt sein. Die Moorlandschaft ist ein Musterbeispiel für die gelungene Zusammenarbeit von Landentwicklung, Naturschutz und Landwirtschaft“, so der Staatssekretär des Umweltministeriums, Olaf Möller (Grüne).

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