Mainz (dpa/tmn). Hackfleisch, Butter, viele Gemüsesorten und sogar aufgeschlagene Eier: Eine Menge Lebensmittel lassen sich gut - und oft monatelang - einfrieren. Doch nicht jedes Behältnis ist dafür geeignet.

Auch wenn sie im Haushalt ohnehin anfallen, praktisch scheinen und womöglich schon mal im Tiefkühler waren: Eisboxen sollte man nicht als Einfrierbehälter für anderes Essen wiederverwenden. Darauf weist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hin. Gleiches gilt für Joghurtbecher und andere Verpackungen.

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Denn Einmalverpackungen sind nur für den jeweiligen speziellen Verwendungszweck konzipiert worden. Vor allem beim Einfüllen von heißen oder fettigen Lebensmitteln können den Verbraucherschützern zufolge Chemikalien aus der Verpackung in die Lebensmittel übergehen.

Schneeflocken-Symbol als Hinweis

Doch es gibt ja Gefäß-Alternativen für den Tiefkühler. „Zum Einfrieren sind Dosen oder Schalen aus Kunststoff oder hitze- und kältebeständigem Glas eine gute Wahl“, erklärt Caroline Brunnbauer von der Verbraucherzentrale.

Und man kann auf das Schneeflocken-Symbol achten. Damit gekennzeichnete Gegenstände sind gefriergeeignet und frostfest, können also ins Gefrierfach.

Anders übrigens als wasserreiche Lebensmittel wie Blattsalate, Radieschen, Gurken oder Äpfel und Melonen - und zwar unabhängig vom Behältnis. Sie verlieren durch die eisigen Temperaturen ihre typische Konsistenz und werden beim Auftauen matschig, so die Verbraucherschützer. Auch Joghurt, Saure Sahne oder Crème fraîche seien im Gefrierschrank nicht gut aufgehoben.