Vermeintlicher Sprengsatz in Eisenach entpuppt sich als Wasserpfeife

Eisenach. Der Fund eines anfangs vermuteten selbst gebauten Sprengsatzes in Eisenach hat sich als Wasserpfeife entpuppt. Das teilte am Donnerstag das Landeskriminalamt Thüringen mit.

Der vermeintliche Sprengkörper war in Wirklichkeit eine Wasserpfeife. Foto: privat

Der vermeintliche Sprengkörper war in Wirklichkeit eine Wasserpfeife. Foto: privat

Foto: zgt

Bei der kriminaltechnischen Analyse seien nur Rückstände von Cannabis und Tabak gefunden worden, so LKA-Sprecher Ringo Mühlmann. Das habe die Untersuchung zweifelsfrei ergeben.

Der Gegenstand war bereits am 4. März vor einem Wohnhaus in der Eisenacher Planstraße gefunden worden, in dem Privathaus leben mehrere Flüchtlinge.

Anfangs hatten LKA und Staatsschutz wegen des Verdachts der Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion ermittelt. Derzeit konzentrieren sich die Ermittlungen nur noch auf das Verwenden von Kennzeichen verfassungsfeindlicher Organisationen.

Auf dem Gegenstand, der anfangs für eine Rohrbombe gehalten wurde, befanden sich ein Hakenkreuz und der Spruch „Verrückter Mongo“.

Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.