Goldener Spatz: Drei Filme wurden in Gera mit "Spixel" geehrt

Drei von Kindern gedrehte Filme wurden beim Medien-Festival mit dem "Spixel" geehrt. "Eine ferne Freundschaft" wurde in der Kategorie "Animationsfilme" und "Die dicke Tilla - Reloaded" in der Kategorie "Spielfilm" ausgezeichnet. In der Kategorie "Information/Dokumentation" räumte "Übermorgen den "Spixel" ab.

Eine ferne Freundschaft: Das Mädchen Sophie hat einen Freund auf einem anderen Planeten. Als dieser sie auf der Erde besuchen will, kann sie es nicht mehr geheimhalten. Davon handelt die Geschichte eines Filmes, den Kinder im Alter zwischen 8 und 14 Jahren gestaltet haben. Foto: Goldener Spatz

Eine ferne Freundschaft: Das Mädchen Sophie hat einen Freund auf einem anderen Planeten. Als dieser sie auf der Erde besuchen will, kann sie es nicht mehr geheimhalten. Davon handelt die Geschichte eines Filmes, den Kinder im Alter zwischen 8 und 14 Jahren gestaltet haben. Foto: Goldener Spatz

Foto: zgt

Gera. Ein kleines Mädchen namens Sophie hat ein großes Geheimnis. Sie hat einen Freund von einem anderen Planeten. Jeden Abend schreiben sich die beiden über ein Briefkatapult und sehen sich durch ein Fernrohr. Niemand sonst weiß von dieser Freundschaft, bis ihr außerirdischer Freund sich entscheidet, Sophie auf der Erde zu besuchen...

Diese Geschichte erzählen Kinder in einem von ihnen gestalteten Film. Der Beitrag "Eine ferne Freundschaft" ist am Dienstagabend beim Kinder-Medien-Festival "Goldener Spatz" mit einem "Spixel" in der Kategorie "Animationsfilme" ausgezeichnet worden. Bei Animationsfilmen spielen keine echten Schauspieler mit. Mit dem "Spixel" werden Fernsehproduktionen von Kindern geehrt. Der etwa fünf Minuten lange Film "Eine ferne Freundschaft" wurde von Schülern der Internationalen Schule in Schwerin im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern in Zusammenarbeit mit dem Verein Sophie Medienwerkstatt gemacht.

In der Kategorie "Spielfilm" überzeugte der Film "Die dicke Tilla - Reloaded". Dieser ist in einem Ferienprojekt des Vereins "Latücht - Film & Medien" in Neubrandenburg entstanden. Acht Jungen und Mädchen drehten unter Leitung von Anja Schmidt diesen Film nach Motiven des Kinderfilms "Die dicke Tilla" aus dem Jahre 1981. In dem Film spielen Themen wie Freundschaft, Mobbing aber auch Gewalt auf dem Schulhof eine wichtige Rolle.

In der Kategorie "Information/Dokumentation" konnte sich "Übermorgen" von der Grundschule Rieden im Bundesland Bayern durchsetzen. Die Video-Arbeitsgemeinschaft punktete bei der Jury mit einer "Nachrichten-Sendung aus dem Jahr 2050". Für den Beitrag hatte die Schule bereits den Preis "Goldene Tigerente" gewonnen.

Insgesamt waren 49 Beiträge für die "Spixel"-Preise eingereicht worden. Je drei pro Kategorie waren nominiert worden. Auch das war für die Filmemacher schon eine große Auszeichnung.

Die ausgezeichnete Filme zum Anschauen: