28 in Feuerwehr-Grundausbildung

Niederoßla.  In Niederroßla fand eine Grundausbildung für Feuerwehrneulinge statt.

Zur Grundausbildung gehört auch das Knoten-Binden.

Zur Grundausbildung gehört auch das Knoten-Binden.

Foto: Dirk Lorenz-Bauer

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Das Wetter war top, als 28 Frauen und Männer aus den Ortswehren Rohrbach, Leutenthal, Willerstedt, Oßmannstedt und Niederroßla zur Übungseinheit in Niederroßla antraten. Sie alle gehören zur Landgemeinde Ilmtal-Weinstraße, die in Niederroßla eine Grundausbildung für den „Feuerwehrnachwuchs“ organisiert und bezahlt. Denn zur Verfügung stehen den Neulingen Kreisausbilder wie Tino Tröbs aus Niederroßla, Sven Kuhnert und Silvio Buschmann (beide Wehr Apolda).

Am Sonnabend jedenfalls stand unter anderem das Üben von Knoten auf dem Plan, zudem mussten am frühen Nachmittag praktische Prüfungen absolviert werden. Letzteres bezog sich auf die Grundübung, bei der eine Gruppe in den Löschangriff geht. Alle bestanden.

Im Ernstfall sollte dann ja möglichst jeder Handgriff sitzen, weshalb eifrig geübt wurde. 28 angehende Feuerwehrleute nehmen derzeit in der Landgemeinde an der Grundausbildung teil. Ausbilder und Berufsfeuerwehrmann Tino Tröbs sagt, dass er angesichts der Ausdauer, Ernsthaftigkeit, Neugier und Begeisterung in dieser Truppe sehr zuversichtlich sei. Jedermann werde bekanntlich in den Wehren gebraucht, um den Brandschutz abzusichern. Weil das auch der Bau- und Ordnungsamtschef Ronny Funk weiß, nimmt auch er am Lehrgang teil. Dem Vernehmen nach soll er einer der „besten Schüler“ sein.

Vor zwei Wochen absolvierten die Teilnehmer bereits den Erste-Hilfe-Kurs. Es folgt noch die Ausbildung am Sprechfunk – analog und digital.

Ist das erledigt, gibt es die Zertifikate als Nachweis und zur weiteren Motivation. Denn dass sich die Teilnehmer nach und nach weiter qualifizieren – etwa zu Trupp- und Gruppenführern, Atemschutzgeräteträger und Maschinisten – ist die Hoffnung. Insgesamt sieht die Grundausbildung 78 Stunden vor.

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