Ab 1. April gibt es höhere Bußgelder für Rüpel-Radfahrer

Ab Ostermontag können die Rüpel unter den Radfahrern kräftiger zur Kasse gebeten werden. Denn am 1. April tritt der neue Bußgeldkatalog in Kraft. Bis zu 20 Euro Verwarngeld sind dann fällig. Ein Parkknöllchen kostet mindestens 10 Euro.

Ab dem 1. April werden Radfahrer bei Verstößen stärker zur Kasse gebeten. Archivfoto: dpa

Ab dem 1. April werden Radfahrer bei Verstößen stärker zur Kasse gebeten. Archivfoto: dpa

Foto: zgt

Die Rowdys unter den Radlern müssen dann in der Regel fünf Euro mehr für Verstöße zahlen, kommen aber mit Verwarngeldern von 15 bis 20 Euro immer noch glimpflich davon.

Auch die Strafzahlungen für Radler im neuen Bußgeldkatalog sind oft in vier Stufen gestaffelt: Wer beispielsweise einen beschilderten Radweg nicht benutzt, muss statt bislang 15 Euro künftig 20 Euro Strafe zahlen. Behindert er andere, kommen weitere 5 Euro hinzu. Gefährdet er andere, werden nochmals 5 Euro fällig. Sachbeschädigung lässt das Bußgeld um weitere 5 Euro auf 35 Euro steigen.

Diese Staffelung gibt es auch bei anderen Rüpeleien: Benutzung des Radwegs oder Befahren einer Einbahnstraße in nicht zugelassener Richtung (jeweils 20 bis 35 Euro). Wer in einer Fußgängerzone oder auf dem Gehweg nicht vom Rad absteigt, muss 15 bis 30 Euro zahlen.

Dieselbe Strafe droht Radfahrern, die trotz vorhandener "Schutzstreifenmarkierung" nicht auf der rechten Seite fahren. Diese Streifen sind spezielle Fahrspuren für Radfahrer und sind mit einer dünnen gestrichelten Linie am rechten Fahrbahnrand abgetrennt.

Nicht nur Radfahrern geht es mit dem neuen Bußgeldkatalog an den Geldbeutel. Autofahrer, die unzulässig auf Geh- oder Radwegen parken, drohen 20 bis 35 Euro an Strafe. Auch lohnt sich die Berechnung nicht mehr, was günstiger sein könnte: Parkschein ziehen oder Parkuhr füttern oder doch lieber ein Knöllchen von fünf Euro riskieren. Künftig werden mindestens 10 Euro fällig, und zwar schon in der ersten Stunde.dapd

Zu den Kommentaren