Hermsdorf. Länger als ursprünglich geplant müssen Autofahrer in Ostthüringen Umwege in Kauf nehmen.

Schlechte Nachrichten für Autofahrer im Saale-Holzland-Kreis. Die teilweise Sperrung der Autobahnanschlussstelle Bad Klosterlausnitz muss verlängert werden.

Ursprünglich hatte die Autobahngesellschaft des Bundes angekündigt, dass die Sperrung bis zum Freitag, 17. November, Bestand hat. Doch wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte, sei nun erst am Montag, 27. November, mit der Freigabe zu rechnen.

Diese Umleitung empfiehlt die Autobahngesellschaft

Betroffen ist die Anschlussstelle Bad Klosterlausnitz in Fahrtrichtung München, die vollgesperrt ist. Hintergrund sind Sanierungsarbeiten in dem Abschnitt. Somit müssen Autofahrer weiter einen Umweg in Kauf nehmen. Der einfahrwillige Verkehr soll an der Anschlussstelle Bad Klosterlausnitz zunächst in Gegenrichtung (Berlin) auffahren und die Anschlussstelle Eisenberg nutzen, um auf die Zielrichtung München zu wechseln.

Der ausfahrwillige Verkehr solle an der gesperrten Anschlussstelle Bad Klosterlausnitz vorbeifahren und am Hermsdorfer Kreuz zunächst in Richtung Dresden auf die A4 und sofort zurück auf die A9 in Richtung Berlin fahren, um zum geöffneten Teil der Anschlussstelle Bad Klosterlausnitz zu gelangen. Die Umleitung hat zur Folge, dass viele Autofahrer den Weg durch Hermsdorf nehmen.

Sanierung der vielbefahrenen Autobahn

Die Baumaßnahme bettet sich ein die Sanierung der Autobahn. Zwischen Bad Klosterlausnitz und Eisenberg wird die vielbefahrene Fernstraße umfassend erneuert. Das Bauprojekt umfasst nach Angaben der Autobahngesellschaft „die Erneuerung des vorhandenen Asphaltoberbaues zur Sicherung eines leistungsfähigen Autobahnabschnittes nahe des Hermsdorfer Kreuzes“. Im Baubereich befindet sich ein Brückenbauwerk, auf welchem ebenfalls die Asphaltdecke zu erneuern ist.

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