Modernisierte Bahnsteige am Buttstädter Bahnhof übergeben

Am Buttstädter Bahnhof wurden zwei modernisierte Bahnsteige übergeben. Thüringens Verkehrsminister Carius spricht sich für den Erhalt der Strecke aus.

Mit großem Bahnhof wurden in Buttstädt die neuen Bahnsteige eingeweiht. Foto: Mario Gentzel

Mit großem Bahnhof wurden in Buttstädt die neuen Bahnsteige eingeweiht. Foto: Mario Gentzel

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Buttstädt. Großer Bahnhof herrschte gestern am Buttstädter Bahnhof, den die Fahrgäste der "Pfefferminzbahn" gut kennen. Diese verkehrt zwischen Eckartsberga, Auerstedt, Bad Sulza und Großheringen durch das Weimarer Land.

Auch wenn die Modernisierung der Buttstädter Verkehrsstation nicht zu den großen Projekten der Bahn gehört. Mit rund 400.000 Euro wurden die beiden Bahnsteige modernisiert, der Zugang behindertengerecht gestaltet, die Beleuchtung und das Wegeleitsystem erneuert. Am Bahnsteig 1 steht jetzt ein Wartehaus, nachdem die alte Bahnsteigüberdachung aus Holz abgerissen worden war. Über mögliche Verspätungen oder veränderte Abfahrten informiert ein sogenannter dynamischer Schriftanzeiger.

Es war der zweite Anlauf der Bahn, am Buttstädter Bahnhof etwas zu verändern. "2006 wollten wir das eigentlich schon machen, haben es aber nicht so richtig gebacken bekommen", räumte Michael Müer von der Bahn AG ein.

Als Signal, dass Buttstädt weiterhin an den öffentlichen Personennahverkehr und jetzt auch über eine ordentliche Verkehrsstation angebunden ist, bezeichnete Thüringens Verkehrsminister Christian Carius (CDU) die abgeschlossene Modernisierung. Nach einer solchen Investition hofft auch der Landkreis darauf, dass die Pfefferminzbahnstrecke noch lange erhalten bleibt. "Gerade sind wir dabei, die Bestellung für die Strecke für die nächsten fünf Jahre zu verlängern", erklärte Verkehrsminister Carius dazu. Perspektivisch habe man das mindestens für die kommenden zehn Jahre geplant.

Nicht nur mit Blick auf 140 Jahre Pfefferminzbahn - das runde Jubiläum steht 2014 an - sprach Buttstädts Bürgermeister Norbert Kresse (FDP) davon, dass die Stadt schnell Gespräche aufnehmen will, damit nun auch das Bahnhofsumfeld gestaltet wird. "Wir müssen auf den fahrenden Zug aufspringen", sieht Kresse jetzt den richtigen Zeitpunkt dafür, das Terrain zu ordnen und unter anderem Stellplätze zu schaffen.

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