Stromausfall und umgestürzte Bäume in der Region von Bad Lobenstein

Bad Lobenstein  Blitz, Donner und orkanartige Böen waren Sonntagabend in der Region das heftige Ende tropischer Spätsommertage. Vielerorts mussten die Feuerwehren ausrücken, es gab mehrere Stromausfälle.

Vermutlich eine Wasserhose zog Sonntagabend über die Bad Lobensteiner Region ­hinweg, wie diese Aufnahme mit Blick zum Geyersberg zeigt. Foto: Michael Burkhardt

Vermutlich eine Wasserhose zog Sonntagabend über die Bad Lobensteiner Region ­hinweg, wie diese Aufnahme mit Blick zum Geyersberg zeigt. Foto: Michael Burkhardt

Foto: zgt

Sprichwörtlich wie ein Blitz aus heiterem Himmel traf das Unwetter in der Region ein. Kurz, aber heftig. Gegen 20.10 Uhr gab es einen ersten kurzzeitigen Stromausfall im Raum Birkenhügel. „Da kein mechanischer Schaden vorlag, hatte sich das Netz automatische wieder selbst eingeschaltet“, teilte ein Sprecher des Energieversorgers TEN mit. Doch es sollten an diesem Abend noch Schäden in einigen Freileitungen eintreten, verursacht insbesondere durch umstürzende Bäume oder abgerissenes größeres Geäst. Ein Schaden in der Mittelspannung führte somit gegen 20.40 Uhr zu einem etwa anderthalbstündigen Stromausfall in Kießling und Lemnitzhammer, aber auch Teilen von Bad Lobenstein. Etwa 1700 Kunden waren von der Stromversorgung getrennt. Reparaturtrupps hatten sich umgehend auf den Weg gemacht, um die Schäden zu beseitigen.

Feuerwehreinsätze gab es insbesondere im Raum Heinersdorf, wo eine Stromleitung abgerissen worden ist und ein größerer Baum in einem Garten umstürzte. Zu umgerissenen Bäumen waren Einsatzkräfte der Feuerwehren auch nahe der Tankstelle Schönbrunn, zwischen Neundorf und Rodacherbrunn, im Bereich Gefell-Gebersreuth, im Raum Lehesten und Schmiedebach sowie zwischen Pottiga und Sparnberg gerufen worden.

Alles in allem hielten sich die Schäden noch in Grenzen. Allerdings war beispielsweise das Bad Lobensteiner Rathaus den gesamten Montag Vormittag durch eine Störung im Telefonnetz von der Kommunikationswelt getrennt.

Dem Waldbad im Koseltal hatte die Hitze-Woche noch einmal reichlich Besucher beschert. „Im Durchschnitt hatten wir um die 400 Badegäste pro Tag“, freut sich Schwimm-Meister Ronald Mauersberger. Weil das Wasser noch 22 Grad hat und die Wetteraussichten ganz gut sind, wurde die Freibad-Saison kurzfristig bis kommenden Sonntag verlängert. Täglich von 11 bis 19 Uhr ist noch geöffnet. Dann schließt das Waldbad nach einer insgesamt durchwachsenen Saison.

Zu den Kommentaren