Archäologen entdeckten 1500 Jahre alte Gräbergruppe

Kurz vor dem Ende der zweijährigen Grabung an der Linienführung der A 71 wartete auf die Archäologen noch eine Überraschung: Sie entdeckten die Skelette von vier Thüringer Kriegern, von deren Pferden und Hunden sowie einige Waffen und diverse Grabbeigaben - alles 1500 Jahre alt und damit aus einer Zeit, aus der solche Funde höchst selten sind.

Das Ross des Kriegers wurde mit den Überresten der Hunde (ein Tier liegt auf, das andere vor dem Pferd) in ein 1,20 Meter tiefes Grab gelegt. Foto: Harald Fahrnholz

Das Ross des Kriegers wurde mit den Überresten der Hunde (ein Tier liegt auf, das andere vor dem Pferd) in ein 1,20 Meter tiefes Grab gelegt. Foto: Harald Fahrnholz

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Leubingen. An der Ortsverbindung Leubingen-Stödten, wo es ansonsten am Grabhügel des "Fürsten aus der Bronzezeit" eher beschaulich zugeht, türmt sich der geschobene Mutterboden. Ehe hier bis 2012/13 die Tank- und Rastanlage der Autobahn entsteht, arbeiten die Archäologen auf der Fläche. "Wenn man genau hinschaut, dann nimmt man im Gelände zwischen Orlishügel und Leubinger Hügel einen leichten Höhenzug, einen Sporn, wahr - in einem Bereich wurde gesiedelt, im anderen bestattet", erläutert Archäologe Dr. Ingmar Balfanz, der bereits das dritte Jahr bei Sömmerda "im Felde" arbeitet und einen großen Anteil daran hat, dass allein bei Leubingen bislang fast 5000 Befunde zusammen kamen. Dass er nun auch noch Thüringer Krieger entdeckt hat, freut ihn ganz besonders. "Anfangs hatten wir alle zwei Meter Suchschnitte, aber dann wurde es interessant und wir haben das Gelände breitflächig aufgenommen". Inzwischen ist die kleine Gräbergruppe komplett erschlossen. Die Spur führt eindeutig ins Thüringer Königreich um 510.

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