Kandidatur in Kassel zurückgezogen

Weimar/Kassel.  Der Präsident der Bauhaus-Universität Weimar macht einen Rückzieher: Er ist nicht länger Kandidat für das Amt des Präsidenten an der Uni Kassel.

Will nun doch in Weimar bleiben: Professor Winfried Speitkamp, hier im April 2017 bei seiner Amtseinführung als neuer Präsident der Bauhaus Universität

Will nun doch in Weimar bleiben: Professor Winfried Speitkamp, hier im April 2017 bei seiner Amtseinführung als neuer Präsident der Bauhaus Universität

Foto: Thomas Müller

Der Präsident der Bauhaus-Universität Weimar hat seine Kandidatur für das Amt des Uni-Präsidenten in Kassel zurückgezogen. Er habe diese Entscheidung nach „intensiven internen Gesprächen“ getroffen, teilte Professor Winfried Speitkamp (62) in einer Erklärung mit, die er am Mittwoch hochschulintern verbreitete.

Der Universität Kassel fühle er sich durch seine langjährige Tätigkeit in Hessen eng verbunden; die Nominierung als Kandidat für das Präsidenten-Amt ehre ihn, er verstehe sie auch als Auszeichnung für die Arbeit der Bauhaus-Universität Weimar. Dass Informationen über seine Kandidatur ohne sein Einverständnis an die Öffentlichkeit gedrungen seien, noch bevor er die zuständigen Gremien der Bauhaus-Universität über die Nominierung verständigen konnte, sei bedauerlich. „Dies hat zu Irritationen geführt.“

Seine Entscheidung zugunsten von Weimar begründet Speitkamp damit, dass ihm die Bauhaus-Universität „außerordentlich wichtig“ sei, „vor allem auch persönlich“. Die Universität stehe vor neuen Aufgaben, die ein gemeinsames universitäres Handeln erforderten. Deshalb werde er sich weiterhin mit ganzer Kraft für das Wohl dieser Universität einsetzen.