Elmar Otto über Unsicherheit bei der Ministerpräsidentenwahl.

Als sich Christine Lieberknecht Ende Oktober 2009 im Landtag der Wahl zur Ministerpräsidentin stellte, wurde die Unruhe immer größer, als sie in den dritten Wahlgang musste. Dort reichen laut Verfassung „die meisten Stimmen“. Aber was genau das bedeutet, ist seit jeher umstritten – zumindest dann, wenn nur eine Kandidatin antritt. Mit einem Mal schien dieser Passus wieder wichtig zu werden.