Altenburger Land. Nur allzu verständlich: Weil Kraftfahrer im Altenburger Land auf Umleitungsstrecken pfeifen, sind viele Anwohner frustriert.

Ich bin mittlerweile angenervt von den Straßenbaustellen, die sich vermehrt seit 2023 in und um Schmölln auftun. Zum einen frage ich mich mitunter, was genau die Runderneuerung der Piste erforderlich macht, weil ich die Straßendecke bisher ganz in Ordnung fand. Was mich richtig ärgert, ist zum anderen die Rücksichtslosigkeit mancher Autolenker. Als der Kellerberg gesperrt war, erlebte ich es live: Die aufgebrochene Straße konnte gar nicht buckelig genug sein, trotzdem peitschten Abend für Abend Kraftfahrer zum Teil in halsbrecherischen Aktionen ihre Schlitten drüber.

Ähnlich sehe ich das Problem jetzt mit der gesperrten Crimmitschauer Straße. Drei Umleitungen gibt es, aber viele nehmen die schmalen Seitenstraßen. Ist halt kürzer. Dass die Anwohner in Göhrenanger und Lohsenstraße gefrustet sind, versteht jeder, der sich aktuell dort umsieht. Der bemerkt dabei ebenfalls, dass diese Nebenstraßen-Verstopfer vornehmlich aus der Region und der Stadt Schmölln kommen. An dieser Stelle zitiere ich gern aus Paragraf 1 der Straßenverkehrsordnung, die wohl jeder aus der ersten Theorie-Stunde in jeder Fahrschule kennen muss: „Die Teilnahme am Straßenverkehr erfordert ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksicht. Wer am Verkehr teilnimmt, hat sich so zu verhalten, dass kein anderer geschädigt, gefährdet oder mehr, als nach den Umständen unvermeidbar, behindert oder belästigt wird.“ Und das gilt auch bei Vollsperrung und auf Umleitungsstrecken.

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