Pulsschlag: Das Versprechen des Präsidenten

Axel Eger über das erste Amtsjahr von Thomas Bach.

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Ein Jahr IOC-Präsident Thomas Bach - seit zwölf Monaten bekleidet ein Deutscher das höchste Amt des Weltsports.

Die Frage bleibt, was der Sport davon hat.

In seinen ersten 365 präsidialen Tagen fiel Bach eher dadurch auf, dass er wenig auffiel.

Galt sein Vorgänger Jacques Rogge bei seinem Amtsantritt als Hoffnungsträger und Erneuerer, wirkte Bach schon immer wie ein Taktierer, einer aus der Ära des Strippenziehers Samaranch, ein Mann der Marktinteressen im Sport. Genauso hat es der einstige Fechter ganz nach oben geschafft: mit Finten und mancher Maske.

Doping, Korruption, Amtsmissbrauch - der Sport kennt viele Baustellen. Die Neuausrichtung des IOC ist überfällig. Die 50-Milliarden-Spiele von Sotschi krönten den bisherigen Gigantismus. Immerhin: Im Dezember will Bach seine Reformpläne dem Komitee vorstellen. Sein Versprechen, die Spiele den Athleten zurückzugeben, muss er noch einlösen.

Doch die Zukunft Olympias wird nicht mehr allein im exklusiven Zirkel der Ringe entschieden. Erst jüngst haben die Deutschen möglichen Winterspielen in München per Bürgerentscheid eine Absage erteilt.

Trotz eines Präsidenten Thomas Bach.

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