Nackte Rückfront am Apoldaer Keglerheim

Apolda.  Seit dem Abriss des Vorderhauses an der Niederroßlaer Straße ist die Rückseite der Kegelbahn „Zur Höhe“ der Witterung gnadenlos ausgesetzt.

So sieht das Apoldaer Keglerheim „Zur Höhe“ derzeit an der Rückseite aus. Das Haus davor wurde unlängst abgerissen.

So sieht das Apoldaer Keglerheim „Zur Höhe“ derzeit an der Rückseite aus. Das Haus davor wurde unlängst abgerissen.

Foto: Dirk Lorenz-Bauer

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Die Frage, die die Kegler um Peter Barthel und Wolfgang Wollenhaupt derzeit an die Stadtverwaltung richten, ist klar: Wie soll es an der rückwärtigen Wand der Kegelbahn „Zur Höhe“ in Apolda denn nun weitergehen? Derzeit ist die Flanke gewissermaßen offen und damit der Witterung voll ausgesetzt. Das Elektrokabel hängt frei an der Fassade, ebenso flattert die Telefonleitung fröhlich im Wind. Die Dachrinne ist beschädigt, so dass das Regenwasser ungehindert an die Fassade gelangt. Überhaupt sieht die Rückseite momentan eher schäbig aus, sagen die Sportfreunde. Sie erbitten seitens der Stadt also eine zeitnahe Lösung.

Die Anlage An der Goethebrücke existiert seit vielen Jahren und wird von der TSG Apolda genutzt, gepachtet von der Kommune. Vor rund drei Wochen wurde das Haus, das von Seiten der Niederroßlaer Straße an die Kegelbahn grenzt, abgerissen. Dem fiel auch eine Art Vorraum zum Opfer, in dem die Kegler etliche wichtige Utensilien verstaut hatten. Derzeit liegen die Gegenstände alle in der Küche, aber das sei schon aus Platzgründen keine Dauerlösung, so Peter Barthel.

Die Stadt wüsste um das Dilemma und habe vorgeschlagen, die rückwärtige Tür zuzumauern und in der Küche via Stellwände einen neuen Abstellraum abzuteilen. Noch sei nichts entschieden. Dies gelte auch für die Frage, wie künftig die Belüftung der Kegelbahn erfolgen soll. Vormals sei das prima über die geöffnete hinter Tür gegangen, besonders im Sommer, wenn sich alles aufheizt, war das wichtig.

Allein die Kegler stellen bei der TSG 68 Mitglieder. Grundsätzlich sei man mit der Anlage und den Bedingungen sehr zufrieden. Auf vier Bahnen könne gekegelt werden. Wettkampfbetrieb und Freizeitkegeln seien möglich.

Barthel und Wollenhaupt zeigen sich zuversichtlich, dass eine Lösung gefunden wird und die 12er Wand von außen recht schnell so verkleidet wird, dass es annehmbar ist.

Eine Mitarbeiterin der Wohnungsgesellschaft Apolda, die das Objekt für die Stadt verwaltet, habe sich die Situation vor Ort schon angesehen und die Schäden aufgenommen.

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