Episode 33

"Wir haben Musik nötig in dieser Zeit" - Hollitzer trifft Sängerin Ilse DeLange

Country-Sängerin Ilse DeLange ist gerade in der Vox-Show "Sing meinen Song" zu sehen. Jan Hollitzer hat sie im Podcast virtuell getroffen.

Cover Podcast "Hollitzer trifft"  

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Foto: Sascha Fromm/ Antonia Woitschefski / TA

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Der zweite Platz beim Eurovision Song Contest 2014 machte die niederländische Country-Sängerin Ilse DeLange in Europa bekannt. Derzeit ist sie in „Sing meinen Song“ (Vox) zu sehen.

TA-Chefredakteur Jan Hollitzer hat mit ihr gesprochen.

Ilse DeLange über:

…die Dreharbeiten zu „Sing meinen Song“ Anfang März: Ich denke mit sehr viel Liebe und vielen guten Erinnerungen an meine Zeit in Südafrika. Ich habe liebe Leute kennengelernt. Die Vorbereitungen dauern Monate, man will respektvoll sein und eine gute Version von den Songs anderer Künstler machen. Die Umgebung in Südafrika ist wunderschön. Im Licht von heute ist das alles „Wow!“.

…die künstlerische Arbeit in der Corona-Krise: Es geht mir wie allen Künstlern. Touren werden abgesagt oder verschoben, das ist sehr traurig, vor allem aber für die Mitarbeiter, die nicht so im Mittelpunkt stehen und nicht so viel Geld haben. Sie haben nichts mehr zu tun, wir können dagegen noch ins Studio gehen. Mal mehr zu Hause zu sein, ist nicht verkehrt. Ich kann meine Gitarre nehmen und für mich selbst spielen und schreiben. Viele Künstler sind jetzt sehr kreativ. Ich hoffe, sie warten mit der Veröffentlichung nicht darauf, bis alles vorbei ist. Wir haben Musik nötig in dieser Zeit.

…den zweiten Platz beim „Free Eurovision Song Contest“ 2020 ohne Publikum: Das ist sehr fremd und absurd, dass es so leer ist. Ich war froh, dass ich mit einem meiner Musiker unterwegs sein konnte und Nico Santos wiedergesehen habe. Nico hat gewonnen, er ist super. Ich gebe immer alles, ob da 100.000 Menschen sind oder einer. Ich verliere mich in den Song und es geht los.

…die Karriere nach dem Erfolg beim ESC 2014: Es hat sich alles verändert. Wir hatten nie einen solchen Erfolg beim ESC erwartet. In Holland hieß es oft, man könne gar nicht tanzen nach unserem Song. Mit dem Erfolg gab es erstmals die Möglichkeit in meiner Karriere, auch viel im Ausland und in Deutschland zu machen. Das war neu und toll. Dafür habe ich meine Solokarriere gut fünf Jahre ausgesetzt und war nur noch mit „The Common Linnets" unterwegs.

Aktuelle Folgen der 7. Staffel von "Sing meinen Song - Das Tauschkonzert" sehen sie auch online bei TV Now.

Bislang erschienen sind bei Hollitzer trifft:

Alle Podcast-Folgen finden Sie unter: www.thueringer-allgemeine.de/podcast sowie bei Spotify und Apple-Podcast.

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