Episode 50

„Wir alle brauchen Licht am Ende des Tunnels“ – Hollitzer trifft Ex-Spice-Girl Melanie C

Im Podcast „Hollitzer trifft“ redet Ex-Spice-Girl Mel C über ihre lange erfolgreiche Karriere und Höhen und Tiefen.

Podcast "Hollitzer trifft".

Podcast "Hollitzer trifft".

Foto: Sascha Fromm/ Antonia Woitschefski / TA

Melanie Chisholm wurde als Mel C mit der Band Spice Girls weltberühmt. Nach deren Auflösung ist sie auch als Solo-Künstlerin sehr erfolgreich. Am Samstag ist sie in der Sendung „Klein gegen Groß“ in der ARD zu sehen. Im Podcast von TA-Chefredakteur Jan Hollitzer spricht sie über:


...Nervosität bei Auftritten: Man ist immer etwas aufgeregt, wenn man zum Beispiel einen neuen Song performt. Ich bin vor Auftritten auch immer noch nervös. Das sind viele Künstler. Denn die meisten sind Perfektionisten. Es ist natürlich, dass man nervös ist, wenn man immer sein Bestes geben will.


…die neue Tour und Pläne: Man braucht gerade in dieser Zeit etwas, auf das man sich richtig freut. Pläne sind also wichtig, auch wenn wir die Situation natürlich genau verfolgen. Wir haben gelernt, uns schnell anzupassen. Und Menschen sind gut darin, das zu tun. Wir hoffen, dass wir im Frühling starten können. Wenn nicht, wird es eben später im Jahr sein. Vor ein paar Monaten konnten wir uns alle noch nicht vorstellen, was derzeit weltweit passiert. Man kann dabei leicht die Hoffnung verlieren, aber wir alle brauchen Licht am Ende des Tunnels.


...über Corona und das Musikerdasein: Ich konnte mich auf mein neues Album konzentrieren. Allerdings wurden fast alle Promo-Auftritte abgesagt. Ich fühlte mich etwas isoliert. Deshalb habe ich über das Internet viel Kontakt mit meinen Fans gesucht.


...das neue Album: Es ist nicht durch Corona, sondern durch die Wiedervereinigung der Spice Girls im letzten Jahr inspiriert. Dadurch habe ich mich an viele Momente aus den letzten 25 Jahren erinnert. Es ist sehr positiv.


...Erfolg über lange Zeit: Es ist hart, erfolgreich zu bleiben. Vor allem aber, erst einmal erfolgreich zu werden. Es gibt Höhen und Tiefen. Man muss lernen, wie die Musikindustrie funktioniert. Am Wichtigsten bleibt aber, dass man das mit Leidenschaft tut, was man liebt.


...Ausgehen und Partys: Ich hoffe, dass wir wieder Spaß haben können. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Pandemie unser Leben zerstört. Unterhaltung ist ein großer Bestandteil unseres Lebens. Wir müssen darum kämpfen, dass er überlebt.

Alle Podcast-Folgen finden Sie unter: www.thueringer-allgemeine.de/podcast sowie bei Spotify und Apple-Podcast.