Michael Steiner dürfte nicht nur in Berlin eine zweite Chance suchen. Nach der “Kaviar-Affäre“ war der damalige Schröder-Berater ins diplomatische Exil verbannt worden. Der Diplomat hat auch am Hindukusch noch eine Rechnung offen.

Berlin. Ein grober Keil auf einen groben Klotz. So wird die Personalie Michael Steiner hinter vorgehaltener Hand kommentiert. Seine Erfahrung als Krisenmanager mache ihn zur perfekten Wahl für die Herausforderung Afghanistan, hieß es aus diplomatischen Kreisen gegenüber unserer Zeitung. Während des Balkan-Konflikts habe er in den 90er Jahren diplomatische Spitzenarbeit geleistet.