Die neue Stadt heißt ab 2019 Werra-Suhl-Tal

Berka/Werra  Gebietsreform: Die neue Stadt soll zum 1. Januar 2019 gebildet werden

Die Grafik auf dem PC-Bildschirm zeigt die Unterschiedlichkeit des Thüringer Bevölkerungsrückgangs nach Kreisen.

Die Grafik auf dem PC-Bildschirm zeigt die Unterschiedlichkeit des Thüringer Bevölkerungsrückgangs nach Kreisen.

Foto: Volkhard Paczulla

Die Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Berka/Werra haben im März fristgerecht den Antrag auf Auflösung der VG und Bildung einer Einheitsgemeinde eingereicht. Das Anliegen ist im aktuellen Gesetzentwurf der Landesregierung zur Gebietsreform aufgenommen worden, so dass die Vertreter von Berka/Werra, Dankmarshausen, Dippach und Großensee damit rechnen, zum 1. Januar 2019 die neue Stadt „Werra-Suhl-Tal“ bilden zu können. Bereits zum Ende diesen Jahres wollen die vier Kommunen so weit sein, dass sie einen gemeinsamen Haushalt für das nächste Jahr verabschieden, um sofort handlungsfähig zu sein. Im Gegensatz zur Eingliederung bedeutet die Neugründung einer Gemeinde oder Stadt, dass im ersten halben Jahr ein Übergangsparlament eingesetzt werden muss.

Darin sind alle bisherigen Stadt- und Gemeinderäte vertreten. Außerdem wird für diesen Zeitraum ein staatlicher Beauftragter eingesetzt. Alle wahlberechtigten Einwohner der neuen Stadt wählen zusammen einen neuen Bürgermeister. „Wir haben diesen Weg bewusst so gewählt, es wollte sich niemand eingemeinden lassen“ , sagt Berka/Werras Bürgermeister René Weisheit (parteilos). Seine Amtszeit endet am 31. Dezember diesen Jahres. Er wird aber bei der Wahl des Bürgermeisters der Stadt „Werra-Suhl-Tal“ wieder antreten. Ebenso wird bei dem Wahltermin, der voraussichtlich im Mai liegen wird, ein neuer Stadtrat gewählt. Die Amtszeit von Bürgermeister und Stadtrat beginnt dann am 1. Juli 2019. Insgesamt zählt die neue Stadt rund 6500 Einwohner.

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