Vorbereitungen für Bürgermeisterwahl An der Schmücke können beginnen

An der Schmücke.  Der Stadtrat beschließt die Berufung eines Wahlleiters für die Bürgermeisterwahl am 21. Februar 2021. Nicht alle Wahllokale sind geeignet.

Am 21. Februar 2021 stehen in der Stadt An der Schmücke Bürgermeisterwahlen an. Unter Corona-Bedingungen wird es in den Wahllokalen dann aber nicht wie hier aussehen.

Am 21. Februar 2021 stehen in der Stadt An der Schmücke Bürgermeisterwahlen an. Unter Corona-Bedingungen wird es in den Wahllokalen dann aber nicht wie hier aussehen.

Foto: Archiv-foto Andrea Fricke

Hauptamtsleiter Karsten Lange soll für die Bürgermeisterwahl in der Stadt An der Schmücke zum Wahlleiter berufen werden. Das beschloss der Stadtrat der Stadt auf seiner Sitzung am Montagabend in Hauteroda.

Die Wahl wird notwendig, weil Holger Häßler (parteilos) gut anderthalb Jahre nach seiner Wahl zum ersten Bürgermeister der neu gebildeten Stadt zum Jahresende seine Entlassung beantragt hat. Die Kommunalaufsicht gab dem Antrag inzwischen statt.

Als Termin für die Bürgermeisterwahl steht der 21. Februar 2021. Die „Zeitachse“ bis zur Wahl sei angesichts der bevorstehenden Feiertage „äußerst knapp bemessen“, räumte der scheidende Bürgermeister auf der Ratssitzung ein. Die öffentliche Bekanntgabe erfolge in einem Sonderamtsblatt, da der Druck der Amtsblätter für das laufende Jahr bereits eingestellt worden sei. Die Bürgermeister der Ortsteile erklärten sich bereit, die Verteilung zu organisieren.

Knappe „Zeitachse“

Wähler müssen sich unterdessen zum Teil auf ein anderes Wahllokal einstellen. Nicht alle Wahllokale seien „unter Corona-Bedingungen zulässig“, weil sie entweder flächenmäßig zu klein seien oder für das notwendige Einbahnstraßensystem keinen zweiten Ausgang besitzen, wie es auf der Ratssitzung hieß. Dafür müsste auf andere Gebäude, wie beispielsweise Turnhallen, ausgewichen werden. Notfalls müsse man auch andere Räume anmieten. Betroffen seien unter anderem das Gebäude der Stadtverwaltung in Bahnhof Heldrungen, die Feuerwehrgebäude in Gorsleben und Sachsenburg, der Jugendclub Heldrungen und das Dorfgemeinschaftshaus in Hemleben.

Auch das Wahllokal in der Gemeinschaftsschule in Oldisleben sei zu überdenken, da die Schule zuletzt ein Corona-Schwerpunkt gewesen sei, so Lange. Unter Coronabedingungen akzeptabel seien hingegen der Saal in Bretleben, das Kulturhaus in Hauteroda sowie mit entsprechender Wegeführung der Mehrzwecksaal in Oldisleben.

Wahlvorschläge können ab 26. Dezember eingereicht werden. Meldeschluss ist der 8. Januar. Mit den Wahlvorbereitungen können Parteien und Wählervereinigungen schon jetzt beginnen. Dies betrifft vor allem aber auch Einzelbewerber, die Unterstützerunterschriften vorlegen müssen.