Apolda: Energiesteuerung läuft künftig über neue Technik

Apolda.  Für die zukunftsfähige Energiesteuerung rüstet die Thüringer Energienetz GmbH mit neuer Technik in Apolda auf.

Stolze 64 Meter ragt der Stahl-Koloss seit Freitag in Apoldas Himmel.

Stolze 64 Meter ragt der Stahl-Koloss seit Freitag in Apoldas Himmel.

Foto: Sascha Margon

Mit 64 Metern zählt seit Freitag ein neuer Funkmast auf dem Weimarer Berg zu Apoldas höchsten Bauwerken. Mit einem Spezialkran wurde der Stahl-Koloss gestern Vormittag auf dem Gelände des Umspannwerkes im Norden der Stadt aufgestellt. Er ist einer von insgesamt 70 Masten, die im Auftrag der Thüringer Energienetze GmbH (TEN) im gesamten Freistaat installiert werden. Gleichzeitig zählt er innerhalb des Projektes als sogenannter Pilotmast.

Künftig sollen von dessen Spitze ein 450-Megaherz-Funknetz für sichere Netzabdeckung im Schmalbandfrequenz-Bereich sorgen, die der fortschreitenden Digitalisierung zuzuschreiben ist. Wie TEAG-Pressesprecher Martin Schreiber auf Nachfrage erklärt, löst die neue Technik die bisherige Mobilfunkanbindung des Standortes ab. Notwendig geworden ist die Investition, da immer mehr Einspeiseanlagen, wie Windräder oder Photovoltaik-Anlagen, die mit dem Umspannwerk kommunizieren müssen, entstehen.

Zudem bietet die neue Technik die Sicherheit auch bis in den letzten Keller im Funkbereich vorzudringen, was die bisherige Mobilfunkanlagen nicht garantieren konnten.