Apolda: Weniger Brandeinsätze der Feuerwehr

Schäden durch Feuer liegen im Jahr 2020 bei mehr als zwei Millionen Euro

In der Landgemeinde Bad Sulza findet sich noch dieser historischen Hinweis.

In der Landgemeinde Bad Sulza findet sich noch dieser historischen Hinweis.

Foto: Dirk Lorenz-Bauer

Apolda. Zu insgesamt 109 Brandeinsätzen rückten die Kameraden der Feuerwehr Apolda im vergangenen Jahr aus. Das sind weniger als im Jahr davor (155) und als 2018 (145). Die beste Nachricht ist aber, dass bei keinem der Einsätze in 2020 ein Mitglied der Einsatzabteilung zu Schaden kam.
Im Vorjahr gab es einen Großbrand. Es handelt sich um den bei der Tierfutterfabrik Ospelt im Mai. Die Gesamtschadenssumme aller Brände wird in der Statistik mit über zwei Millionen Euro ausgewiesen, wobei der Löwenanteil auf dieses Ereignis zurückzuführen ist.
In einem Brandfall musste evakuiert werden, freigesetzte Gefahrenstoffe waren 21 Mal einzudämmen, abzudichten, aufzunehmen und umzufüllen. Bei den 109 Brandeinsätzen handelt es sich um 93 Gebäudebrände, 14 Objektbrände sowie 2 Fahrzeugbrände, weiß Stadtbrandinspektor Ingo Knobbe.
Trotz Alarmierung nicht zum Einsatz kam die Wehr wegen eines blinden Alarms 29 Mal. In drei Fällen wurde böswillig alarmiert. Ob die Täter ermittelt wurden, darüber erlangte zumindest die Feuerwehr keine Kenntnis. In vier Fällen jedenfalls gab eine automatische Brandmeldeanlage den falschen Alarm.
An Sonn- und Feiertagen mussten die Einsatzkräfte zu Bränden übrigens 18 Mal raus. An Werktagen gab es zusammen 66 Alarmierungen. Der Rest entfiel auf Samstage. Einen Weihnachtsbaum zu löschen gab es übrigens nicht.