Apoldaer Design-Preis geht in heiße Phase

Apolda.  Am 9. Mai 2020 wird der Apolda European Design Award in Apolda veranstaltet. Die Vorbereitungen für die Jurysitzungen laufen bereits.

Anlieferungen und Annahmen der verschiedenen Kollektionen für den Apolda European-Design-Preis sind derzeit voll im Gange. Konfektionärin Kerstin Wahl ist in die Vorbereitungen eingebunden.

Anlieferungen und Annahmen der verschiedenen Kollektionen für den Apolda European-Design-Preis sind derzeit voll im Gange. Konfektionärin Kerstin Wahl ist in die Vorbereitungen eingebunden.

Foto: Dirk Lorenz-Bauer

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Alle drei Jahre findet er in Apolda unter internationaler Beteiligung statt: der Apolda European Design Award. In wenigen Wochen werden wieder Preise in einer Gesamthöhe von 30.000 Euro an Nachwuchsdesigner verliehen. Der Preis wurde im Jahre 1993 begründet. Längst gelte er als Sprungbrett für talentierte Modedesigner aus dem In- und Ausland, versichern die Veranstalter Stadt Apolda, Kreis Weimarer Land und Wirtschaftsfördervereinigung Apolda-Weimarer Land.

Um die Besten küren zu können, trifft sich am 12. und 13. März die mit annähernd 20 Personen aus der Textil- und Modebranche besetzte Jury unter Leitung von Karin Veit in Apolda.

Derzeit läuft in einem in der Stadthalle eigens eingerichteten Raum die Annahme der 30 Kollektionen, die zum Wettbewerb eingereicht werden. 19 von diesen sind inzwischen angeliefert.

Dabei handelt es sich um Bachelor- oder Masterabschlussarbeiten.

Die Kleidung wird von unerlässlichen Helfern wie der Konfektionärin Kerstin Wahl und Inge Wollweber von der Wirtschaftsfördervereinigung zunächst auf Vollständigkeit und Unversehrtheit geprüft, anschließend katalogisiert, damit die Arbeiten der Jury vorgeführt werden können. Die Experten entscheiden dann autonom über die Preisvergaben am 9. Mai.

Für die Präsentation der Modelle vor der Jury wurden wieder Models der Erfurter Agentur Rüberg verpflichtet.

Mit ihren Arbeiten am zweitältesten Mode-Design-Preis Deutschlands beteiligt sind beim Award 2020 Jung-Designer unter anderem von Hochschulen aus Deutschland, Spanien, Ungarn, Finnland, Frankreich, Italien, Polen und Großbritannien.

Bis zur Tagung der Jury, zu der als lokaler Unternehmer Gerald Rosner von Strick-Chic gehört, werden nach Auskunft von Matthias Ameis auch die einminütigen Videoclips zu den einzelnen Kollektionen gedreht sein. Der Chef des Amtes für Kultur und Wirtschaftsförderung des Kreises verweist in diesem Zusammenhang aufs „Apolda Designer Network“, wobei Medienstudierende der Bauhaus-Universität Weimar mit den „Fashion Collection“-Filmen – häufig werden sie vor unkonventioneller Locations gedreht – konkrete Projekte umsetzen.

Die Clips können die Award-Teilnehmer als „Visitenkarten“ auf ihren Karrierewegen nutzen, so Ameis. Zu sehen sind sie in einem „Digital Showroom“ via Internet, wobei nicht zuletzt Modefirmen angesprochen werden sollen.

Bezüglich der Videoclips soll 2020 übrigens zum zweiten Mal eine eigene Preisverleihung geben. Sie soll erstmals im Eiermannbau veranstaltet werden, voraussichtlich ein paar Tage vor der Design-Preis-Verleihung.

Aber nicht nur die Clips bekommen die Teilnehmer des European Design Award als Dreingabe. Vielmehr wird ihnen und ihren Arbeiten jeweils auch Platz im Magazin eingeräumt, das wieder unter der Regie von Elke Giese aus Berlin erarbeitet wird. Die Modeexpertin wird Ende Januar in Apolda sein, um die Vorbereitungen fürs neue Heft voranzutreiben.

Die Jury ist wieder bestens besetzt. So werden ihr neben Iris von Arnim und Marcello Concilio von Ernsting’s familiy etwa auch Mike Gruendel von der Hugo Boss AG, Dominique Lang von Breuninger Erfurt, Matthias Klein von Orsay International, Matthias Jobst von s.Oliver und Moderedakteurinnen angehören.

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