Apoldaer Sportpark als Trainingscamp sehr begehrt

Apolda  Besucherzahlen der Dreifelderhalle im Apoldaer Sportpark übertreffen mit knapp 16.000 bereits jetzt den Vorjahreswert

Ohne Ball läuft bei diesen jungen Apoldaer Handballern vom HSV wenig. Bis gestern übten sie in Vorbereitung auf die Saison Technik und Koordination beim halbjährlichen WGA-Handballcamp in der Dreifelderhalle.

Ohne Ball läuft bei diesen jungen Apoldaer Handballern vom HSV wenig. Bis gestern übten sie in Vorbereitung auf die Saison Technik und Koordination beim halbjährlichen WGA-Handballcamp in der Dreifelderhalle.

Foto: Sascha Margon

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Mit dem Ende der Sommerpause stehen die Hand­baller des HSV Apolda gerade in den Startlöchern für die neue Saison. Ihr erstes Spiel in der Mitteldeutschen Oberliga bestreiten die Apoldaer am 31. August in Bad Blankenburg.

Das erste Heimspiel ist für den 7. September angesetzt. Dann muss sich der HSV gegen das Team aus Halle im Sportpark behaupten.

Derweil fand in der Apoldaer Dreifelderhalle gerade das halbjährliche WGA-Handballcamp statt. Rund dreißig Nachwuchsspieler verbrachten bis gestern hier ihre Extra-Trainingseinheit in Vorbereitung auf die kommende Saison. Unter den Teilnehmern waren Spieler der männlichen B- und C-Jugend, sowie der weiblichen B- und A-Jugend.

„Wir üben vor allem Technik und Koordination und bringen die Spieler für die Saison wieder in den Takt“, sagt Trainer Volker Goldmann, der sich die Leitung des Camps mit seinem Handballkollegen Tim Haufe teilt. Im Hintergrund sorgt Birgitte Glaser für die leibliche Versorgung der Teilnehmer.

Derweil genießt der Sportpark aber nicht nur unter den Apoldaern einen guten Ruf. Das Gelände wird seit Jahren auch immer mehr von auswärtigen Vereinen und Freizeitsportlern als ideales Trainings­camp genutzt.

Die Vermarktung des Sportparks Apolda mit Fokus auf dem Freizeitsport durch die Apoldaer Beteiligungsgesellschaft (ABG) nimmt Fahrt auf. Gerade über die Sommermonate verteilen sich diverse Trainingscamps. ABG-Geschäftsführerin Diana Wessler bestätigte gestern im Gespräch mit unserer Zeitung, dass die Resonanz bei den Gästen bisher durchweg positiv gewesen sei.

Das Areal mit Dreifelderhalle, Hans-Geupel-Stadion, Freibad, Parkplatz-Infrastruktur sowie der benachbarten Herressener Promenade könne deshalb insbesondere Sportvereinen und Freizeitsportlern als Gesamtpaket gut offeriert werden. Die Synergieeffekte als Standortvorteil nutzen, ist deshalb die Aufgabe der Verantwortlichen. Ein Vorteil, den Organisatoren von primär Handball-Trainingscamps nicht oft vorfinden.

Einnahmen reduzieren Fixkosten der Stadt

Dabei geht es vorrangig nicht darum, mit dem Sportpark horrende Gewinne zu erzielen; vielmehr sei die ABG durch die Stadt mit der Vermarktung respektive der Verwaltung von deren Halle und des Stadions betraut worden. Je mehr Einnahmen dabei generiert werden könnten, umso mehr könnten die Fixkosten der Stadt in diesem Bereich reduziert werden.

Wochenweise oder eben zum verlängerten Wochenende kommen Sportteams aus ganz Deutschland nach Apolda gereist. Darunter Gäste aus Berlin, Leipzig, Pirna oder Delitzsch. Während am Tag trainiert wird, kommen die Gäste auf unterschiedlichste Weise unter. Entweder in den Jugendherbergen der Umgebung, in Schulen im Stadtgebiet oder sogar in der Halle selbst wird übernachtet. Erst in diesem Jahr war eine Gruppe von 60 Handballspielerinnen aus der Hauptstadt zu Gast in Apolda.

Auch für das kommende Jahr liegen bereits feste Buchungen und erste Anfragen vor. So etwa vom Tanzverein SV Schott Jena, der im März in der Dreifelderhalle seine Meisterschaften austragen will und mit dem die ABG gerade in Verhandlungen über die Konditionen steht.

Bis zum heutigen Tag zählt die ABG bereits über 16.000 Gesamtbesucher in der Halle. Eine Steigerung im Vergleich zum letzten Jahr: Seinerzeit waren es zwischen Januar und Dezember 20.206 Besucher.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Kommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.