Apoldaer Straßenfasching wird wegen Corona abgesagt

Apolda.  Nun steht es fest: Der Apoldaer Straßenfasching, der für den 13. Februar geplant war, fällt Corona zum Opfer.

Ein Bild vom Faschingsumzug durch Apolda aus dem vergangenen Jahr. Der Apoldaer Straßenfasching, der für den 13. Februar geplant war. muss ausfallen.

Ein Bild vom Faschingsumzug durch Apolda aus dem vergangenen Jahr. Der Apoldaer Straßenfasching, der für den 13. Februar geplant war. muss ausfallen.

Foto: Sascha Margon / TA

Der Apoldaer Straßenfasching fällt aus. Das wurde diese Woche hinter verschlossen Türen mit dem Vorstand des Faschingsregionalvereins (FRA) beschlossen und bereits mit der Apoldaer Stadtverwaltung kommuniziert. Die Auflagen für ein Hygienekonzept zum Faschingsumzug, wie wir ihn kennen, sind finanziell und personell für den FRA und die Akteure nicht zu stemmen, heißt es. Alle aktuellen Infos im kostenfreien Corona-Liveblog.

Beispielsweise müsste die Laufstrecke in Zonen unterteilt werden, um Menschenansammlungen zu vermeiden, Zugteilnehmer auf Abstand gehalten oder auf Versorgungsstände verzichtet werden. Ein Aufwand, den niemand bewältigen kann. Zumindest darin sind sich alle einig. Zumal bereits mehrere Unterstützer ihre Hilfe für den Umzug in Februar wegen Corona abgesagt haben. Während beim Straßenfasching Einigkeit herrscht, knirscht es hinter den Kulissen an anderer Stelle. Einige Vorstandsmitglieder im FRA können sich eine Art Ersatzveranstaltung im kleinen Rahmen auf dem Markt vorstellen, allerdings nicht die Absage der traditionellen Schlüsselübergabe vor dem Rathaus. Genau da scheiden sich die Geister. Der FRA-Vorstand ist offenbar gespalten.

Sollte die offizielle Absage für den 11.11. kommen, haben sich bereits einige Faschingsvereine verständigt, trotz allem eine Eröffnung feiern zu wollen – selbstverständlich mit den geltenden Hygieneregeln, heißt es von einem Beteiligten. Deshalb habe man bereits den Topfmarkt ins Auge gefasst, weil an jenem Mittwoch vor dem Rathaus bereits der Wochenmarkt stattfindet und es dort zu eng werden würde.

Wie die Veranstaltung, für die die Vereinsbrauerei bereits Unterstützung zugesagt hat, aussehen könnte und ob sich Bürgermeister und Landrätin daran beteiligen werden, steht derzeit nicht fest.