Dem Maler, Architekten und Gründer des “Art nouveau“ (Jugendstil), Henry Clement van de Velde (1863 1957), der als erster Künstler die Moderne nach Weimar brachte und etablieren half, widmet Thüringen sein Themenjahr 2013. Anlass ist der 150. Geburtstag des aus Belgien stammenden “Alleskünstlers“ im April.

Apolda. Mit mehr als einem Dutzend Ausstellungen in Weimar, Erfurt, Apolda, Bürgel, Jena und Gera sowie einem umfangreichen Begleitprogramm wird Leben und Werk van de Veldes erinnert, ohne dessen Wirken in Thüringen "kein Bauhaus möglich gewesen" wäre, wie Thomas Föhl von der Klassik-Stiftung Weimar sagt. Gleichzeitig wird das Jubiläum genutzt, um Vorbilder, Weggefährten und Nachfolger van de Veldes zu präsentieren.