Niederroßla. 75 Jahre nach Einmarsch der US-Armee erinnern sich Zeitzeugen an Feuergefechte in der Ortschaft Niederroßla.

Die letzten Minuten des Zweiten Weltkrieges in Niederroßla, sie sind vermutlich eng verwoben mit der Aufgabe des Konzentrationslagers Buchenwald. SS-Truppen von dort sind auf der Flucht nach Osten und wollen die von Norden anrückenden Panzer noch vor der Überschreitung der Ilm in Richtung Apolda aufhalten. Es kommt zu Schusswechseln. Als die letzten Reste von Hitlers politischen Soldaten festgesetzt werden, wehen weiße Bettlaken in der Ortschaft – am 11. April, genau 75 Jahre später, hängt aus manchen Fenstern wieder weißer Stoff und weht im Wind.