Bäume in Oßmannstedt sind nicht mehr zu retten

Oßmannstedt.  Eine Blutbuche und eine Rotbuche auf dem Friedhof in Oßmannstedt sind nicht mehr zu retten. Sie sollen nun gefällt und ersetzt werden.

Laut Ortschaftsbürgermeisterin Anita Diener dürfte auch Martin Wieland diese imposante Blutbuche schon gekannt haben. Nun ist ihre Zeit abgelaufen.

Laut Ortschaftsbürgermeisterin Anita Diener dürfte auch Martin Wieland diese imposante Blutbuche schon gekannt haben. Nun ist ihre Zeit abgelaufen.

Foto: Sascha Margon

Die Tage der imposanten Blutbuche auf dem Friedhof in Oßmannstedt sind nun endgültig gezählt. Denn der stattliche Baum könnte noch im Dezember gefällt werden. Das hatte der Landgemeinderat in seiner letzten Sitzung einstimmig beschlossen und für 12.423 Euro den Auftrag an eine Fachfirma vergeben. Das gleiche Schicksal trifft zudem eine benachbarte Rotbuche, die ebenfalls ihr zeitliches Alter erreicht hat.

Dass sich die Landgemeinde die Fällung nicht einfach macht, beweisen unter anderem mehrere Gutachten von Baumexperten sowie zahlreiche Hilfsmaßnahmen zur Sicherung von Ästen in den Bäumen. In Summe haben diese Maßnahmen über die letzten Jahre mehrere tausende Euro verschlungen. Weil aber abzusehen ist, dass die Bäume nicht mehr zu retten sind, habe man sich nun für die Fällung entschlossen. Gleichzeitig werden die beiden Bäume in gleicher Art wieder ersetzt. Entsprechend diesem Vorhaben sind im Auftrag auch die Neupflanzung und eine Pflege der Bäume mit inbegriffen.