Reisdorfs Bürgermeisterin versenkt Hahn mit nur einem beherzten Schlag

Reisdorf.  Ortschaftsbürgermeisterin Jessica Denner beweist sich beim traditioneller Bockbieranstich in Reisdorf.

Ortschaftsbürgermeisterin Jessica Denner schafft den Anstich mit einem Schlag. Neben ihr steht Michael Lang von der Vereinsbrauerei Apolda.

Ortschaftsbürgermeisterin Jessica Denner schafft den Anstich mit einem Schlag. Neben ihr steht Michael Lang von der Vereinsbrauerei Apolda.

Foto: Peter Hansen

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Als ersten Höhepunkt im jährlichen Veranstaltungskalender wurde in der Ortschaft Reisdorf am Samstagabend zum traditionellen Bockbieranstich geladen. Nicht nur die Stimmung war ausgelassen, auch glückte die Premiere der Reisdorfer Ortschaftsbürgermeisterin beim Anstich.

Das Fest um den starken Gerstensaft wurde dabei in diesem Jahr bereits in der 25. Auflage im Dorfgemeinschaftshaus gefeiert. Die Verwaltung der Landgemeinde Stadt Bad Sulza spendierte dazu im Vorfeld ein Fass Bier, das Landgemeinde-Bürgermeister Dirk Schütze überreichte.

Neuer Geschäftsführer der Vereinsbrauerei begrüßt die Reisdorfer

Im Gemeinschaftszentrum füllten sich dann am Abend die Reihen und etwa 100 Besucher waren neugierig, wie viele Schläge das Ortsoberhaupt wohl diesmal brauchen würde – und Jessica Denner, die zeigte sich treffsicher.

Mit nur einem Schlag hämmerte die Ortschaftsbürgermeisterin den Hahn in das Fass, das der neue Geschäftsführer der Apoldaer Vereinsbrauerei, Carsten Schütz und der technische Leiter Michael Lang mitgebracht hatten.

Für gute Stimmung sorgte auch der traditionelle Besuch des Bocks mit dem Bockführer Jannis. Zur Freude aller soff der Bock den Bock, was für die Qualität des Gerstensaftes sprechen muss.

Der Tierflüsterer verriet, dass er auch in diesem Jahr mit dem Bock einige Runden in der Öffentlichkeit gedreht hat, damit dieser in der Menge nicht durchdrehe.

Gunter Genzsch sorgt für Gaumenfreuden beim Bockbieranstich

Doch auch die zweibeinigen Gäste – unter die sich auch die gerade zu Besuch weilenden Rotkreuzfreunde des DRK-Ortsvereins gemischt hatten – brachten natürlich Durst mit, was die Menge an Freibier schnell schwinden ließ.

Für die leibliche Stärkung sorgte indes wieder Gunter Genzsch, der mit seinen Spezialitäten aus dem Backofen – saftiger Haxe und scharfem Feuerschwein, das schon auf der Zunge zergeht – vielfach für Gaumenfreuden sorgte.

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