Bundesprojekt könnte Ehrenamt im Landkreis revolutionieren

Modellprojekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ de facto in den Startlöchern und Bestandteil der Haushaltsdebatte im Kreistag des Weimarer Landes.

123.400 Euro an Zuschüssen aus den Töpfen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, weist der Vorbericht zum Haushalt 2020 des Kreises Weimarer Land für das Projekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ aus.

123.400 Euro an Zuschüssen aus den Töpfen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft, weist der Vorbericht zum Haushalt 2020 des Kreises Weimarer Land für das Projekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ aus.

Foto: Martin Kappel

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„Familienfreundlichkeit ist etwas, das wir nicht per Gesetz machen können. Das geht nur von Mensch zu Mensch“, erklärte Landrätin Christiane Schmidt-Rose (CDU) zur Verleihung des Familienpreises der Vereine des Weimarer Landes. Doch natürlich sind Verwaltung und Gesetzgeber nicht gänzlich die Hände gebunden, wenn es um die Schaffung der passenden Rahmenbedingungen geht. Das beweist nicht nur das Lokale Bündnis für Familien, das mit dem Familienpreis dem Ehrenamt finanziell und auch durch Prestige einen Ansporn gibt. Auch das Pilotprojekt „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ könnte dazu dienen, das – so es die Mitglieder des Kreistages am Donnerstag wollen – als Bestandteil des Haushalts 2020 für die Vereinslandschaft im Weimarer Land eine kleine Revolution bedeuten könnte.

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Ehrenamtszentrale Weimarer Land soll etwa Schulungen, Räume und Sponsoren vermitteln

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