Corona bei einem Kind in Grundschule Wormstedt

Weimarer Land.  Steigende Covid-19-Zahlen im Weimarer Land: Laut Kreis derzeit auch zwei Grundschulen und ein Kindergarten neu betroffen

Mindestens eine Person aus der Grundschule Wormstedt ist laut Auskunft des Kreises mit dem Corona-Virus infiziert.

Mindestens eine Person aus der Grundschule Wormstedt ist laut Auskunft des Kreises mit dem Corona-Virus infiziert.

Foto: Dirk Lorenz Bauer

Sieben Corona-Neuerkrankungen registrierte das Gesundheitsamt des Weimarer Landes noch am späten Freitagabend, nachdem am Freitagnachmittag gemäß aktueller Lage zunächst eine Neuerkrankung gemeldet worden war. Später indes kamen dann noch weitere hinzu. Alle aktuellen Entwicklungen im kostenlosen Corona-Liveblog.

Am Samstagvormittag erhöhte sich die Zahl der von Covid-19 Betroffenen erneut um eine Person, was die wachsende Dynamik beweist. Unter den neun inzwischen neu betroffenen Personen sind laut Kreis auch drei Kinder. Dadurch wiederum seien drei Einrichtungen betroffen, nämlich die Kindertagesstätte Mozartweg in Apolda, die Grundschule in Wormstedt sowie die Grundschule in Buttelstedt.

Sowohl am Freitag als auch das gesamte Wochenende hindurch waren Mitarbeiter des Gesundheitsamts unter Hochdruck mit der Ermittlung der Kontaktpersonen beschäftigt. Unter Umständen könnte sich dabei als erschwerend erweisen, hieß es aus dem Amt, dass die Herbstferien begonnen haben und einige Familien bereits im Urlaub weilen, möglicherweise also schlecht zu erreichen seien. Bis zum Sonntagnachmittag kam allerdings keine Neuerkrankung hinzu.

Zum Abschluss des Wochenendes bilanzierte der Kreis also folgendermaßen: 15 Neuerkrankungen insgesamt in den vergangenen sieben Tagen. Gerechnet auf die 82.000 Einwohner im Kreisgebiet ergibt sich laut Kreisverwaltung ein Inzidenzwert von 18,3.

Seit Ausbruch der Corona-Krise wurden bislang 172 Krankheitsfälle registriert. 145 Personen sind inzwischen wieder genesen. Aktivkranke werden 21 gemeldet, so dass nicht auszuschließen sei, dass die magische Grenze von 28 (gesehen auf die Einwohnerzahl) im Laufe der Woche wieder erreicht wird, erneut eine Verschärfung der Maßnahmen droht, heißt es beim Kreis. In stationärer Behandlung sind nach wie vor zwei Personen, sechs Bürger verstarben bisher. Über 300 Kontaktpersonen sind in Quarantäne.