Das Projekt aus der Schublade

Apolda.  CDU und Freie Wähler scheitern im Kreistag mit einem Änderungsantrag zum Haushalt in dem es um eine längst vergessenes Projekt geht.

Das Apoldaer „A“ zieht sich durch das gesamte Planungskonzept. So auch bei der kombinierten Fußgängerbrücke, die an der Landstraße aus Richtung Kleinromstedt Ringpromenade die Schötener Promenade verbinden soll.

Das Apoldaer „A“ zieht sich durch das gesamte Planungskonzept. So auch bei der kombinierten Fußgängerbrücke, die an der Landstraße aus Richtung Kleinromstedt Ringpromenade die Schötener Promenade verbinden soll.

Foto: RoosGrünPlanung

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Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand ist stinksauer. Anlass gab die jüngste Kreistagssitzung in der vergangenen Woche, bei der es unter anderem um die Bereitstellung von Kreismitteln für die Umsetzung eines lange geplanten Projektes ging. Dazu hatte die CDU-Fraktion im Kreistag einen Änderungsantrag in die Haushaltsdebatte eingebracht. Laut Papier sollte im Zuge der Vergabe von Außenstandorten für die Bundesgartenschau 2021 Apolda für das Projekt NaTOURblüte 200.000 Euro angedacht werden, für Kromsdorf und Ettersburg noch einmal 50.000 Euro. Nach Stimmengleichheit (20/20) wurde dies am Ende abgelehnt (TA berichtete). Woraufhin nun eine hitzige Diskussion entbrannte in der sich auch Hannes Raebel zu Wort meldete und sich maßlos enttäuscht über die Nein-Sager zeigte. Im Kern geht es um das Projekt „Naturblüte“, das bereits 2015 im Rahmen der Planung für die Landesgartenschau vorgestellt und diskutiert wurde und nun als NaTOURblüte wieder aufleben soll. Eine erste Machbarkeitsstudie dazu gab es nach Aussage von Eisenbrand sogar schon 2008. Das Projekt sollte im Jahr der Landesgartenschau eigentlich vom Freistaat Thüringen finanziert werde, so die damaligen Versprechungen der Staatskanzlei in Erfurt. Doch am Ende flossen keine Gelder, das Projekt wurde in Teilen auf Eis gelegt.

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