Denkmal- und Lachmaltag liegen in Darnstedt eng beieinander

Darnstedt  Darnstedter feiern ihr 20. Brunnenfest. Unter den vielen Gästen sind auch zahlreiche Familien der Region. Buntes Programm für die Kinder

Gruppenfoto mit den jüngsten Besuchern des Festes, die sich Wurst und Brätel schmecken lassen am wunderhübsch geschmückten Brunnen am Dorfplatz.

Gruppenfoto mit den jüngsten Besuchern des Festes, die sich Wurst und Brätel schmecken lassen am wunderhübsch geschmückten Brunnen am Dorfplatz.

Foto: Martin Kappel

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Früher versorgte er das gesamte Dorf mit Wasser und war der Mittelpunkt des Lebens – und wie die Zeit ins Land ging, verlor der Brunnen am Dorfplatz in Darnstedt seine elementare Bedeutung. Die Erinnerung blieb, weswegen vor 20 Jahren beschlossen wurde, ihm zu Ehren und anlässlich des Denkmaltags ein Fest zu feiern. Damit die Kinder nicht so früh ins Bett mussten und die Eltern lange feiern konnten, wurde das Brunnenfest schließlich auf den Samstag vor dem bundesweiten Aktionstag gelegt.

Die neue Tradition wird jedes Jahr aufs Neue durch die fähigen Hände der Darnstedterin Christel Schäfer eingeleitet. Die gelernte Blumenbinderin dekoriert den Born – und das Fest kann seinen Lauf nehmen.

Trotz der überschaubaren Größe Darnstedts herrschte am Samstagnachmittag viel Leben am Dorfplatz – und vor allen Dinge gute Laune. So lockt die frische Art der Bewohner der Ortschaft auch viele Gäste aus den Nachbargemeinden nach Darnstedt. Wer zum Brunnenfest kommt, weiß dass dort auch die Kinder auf ihre Kosten kommen. So gab es eine Technikvorführung der Feuerwehr Niedertrebra, eine Hüpfburg, Schminken, Specksteinschleifen und noch mehr zu entdecken – etwa als Gaumenfreude. Wo sonst gibt es Volksfeste der Region, bei denen der Heimatverein selbst noch die Fischbrötchen belegt, noch dazu mit Zwiebeln aus dem eigenen Garten?

In jedem Fall herrschte auf dem 20. Brunnenfest eine ganz besonders einladende, lockere und ungezwungene Atmosphäre. Ja, die Darnstedter gehen zum Lachen nicht in den Keller. Und mindestens einer, der zum ersten Mal dort war, freut sich schon auf die Fortsetzung im kommenden Jahr.

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