Empor erklimmt die Spitze

Weimar  Fußball, Kreisliga: Magdala und Großschwabhausen punkten und bleiben ungeschlagen. Ettersburger Serie hält

Empor Weimars Kapitän Richard Herzog (rechts) klärt hier rigoros die Situation und konnte sich mit seinem Team über einen Sieg freuen.

Empor Weimars Kapitän Richard Herzog (rechts) klärt hier rigoros die Situation und konnte sich mit seinem Team über einen Sieg freuen.

Foto: Peter Hansen

Nach dem vierten Spieltag gibt es in der Fußball-Kreisliga einen neuen Spitzenreiter. Da der FC Empor Weimar mit 1:0 gegen Wickerstedt gewann, überholte die Teubert-Elf den Absteiger und hat einen Zähler Vorsprung auf Blau-Weiß Niederroßla.

Das Spitzenspiel im Wimaria-Stadion ließ spielerisch zwar einiges zu wünschen übrig, lebte aber von der Spannung. Wenig überraschend überließen die Gäste dem FC das Spielfeld und versuchten es aus der Defensive heraus mit langen Bällen. Einer davon sorgte tatsächlich für Gefahr, doch der Eintracht-Angreifer wurde beim Abschluss auf das leere Tor noch entscheidend gestört. Ein paar wenige Möglichkeiten hatte Empor in der Folge, es ging aber torlos in die Kabinen. In der zweiten Halbzeit machte Wickerstedt ein wenig mehr Druck, aber ohne große Gefahr. Julius Beier war es dann, der nach zehn Minuten auf Vorlage von Omar Kahoul ein technisch sehenswertes Tor erzielte. Als eine Viertelstunde vor Schluss Wickerstedt Gelb-Rot bekam, versuchte Empor die Entscheidung herbeizuführen, doch es blieb beim 1:0 für die Gastgeber. Auch der letzte Ansturm der Gäste blieb erfolglos.

Das zweite Derby des Spieltages gab es im Geschwister-Scholl-Stadion in Apolda, wo die SG Moorental gegen Niederroßla antrat. Hier waren gleich doppelt so viele Zuschauer anwesend und auch hier gab es einen Platzverweis. Der störte die Blau-Weißen aber offenbar nicht. Denn nur drei Minuten später verwandelte Maß Fleßner einen Elfmeter zur 1:0-Führung der Gäste (55.). Er traf auch noch ein zweites Mal, während Thomas Grimmer zwischenzeitlich das 2:0 gemacht hatte. Der dritte Sieg im vierten Spiel bedeute damit verdientermaßen Rang zwei in der Tabelle.

Einen Sprung nach oben machte auch der SV Am Ettersberg. Hier musste der Schiedsrichter im Laufe des Spiels ebenfalls eine Rote Karte verteilen, in dem Fall an die Gastgeber. Da stand es durch einen Dreierpack von Christoffer Scheer, der in der Torschützenliste die alleinige Führung übernommen hat, schon 3:1. Fabian Frank hatte für die Gäste aus Kranichfeld kurz nach der Pause das 1:1 gemachte, ehe Scheer innerhalb von drei Minuten doppelt zuschlug. Nach dem Platzverweis wurde es hektisch und Tobias Träger erzielte den Anschlusstreffer. Christian Bülling sorgte dann in der Nachspielzeit für die Entscheidung mit dem 4:2.

Fortuna Großschwabhausen blieb auch im dritten Saisonspiel ungeschlagen. Gegen die starke Reserve des SV 09 Arnstadt stand es lange Zeit 0:0, ehe Jakob Fischer die Hausherren sogar in Führung bringen konnte. Doch der Jubel darüber war noch gar nicht wirklich verhallt, das glichen die Gäste mit dem nächsten Angriff auch schon aus. Dabei blieb es dann bis zum Schlusspfiff. Sicherlich ein gewonnener Punkt für die Fortunen.

Von Punkten können die Gaberndorfer derzeit nur träumen. Das Spiel gegen den Weimarer SV war auch gut besucht, doch letztlich gewann der Favorit aus Niederzimmern verdient mit 3:0. Wichtig aus Sich der Gäste war vor allem das 1:0 durch Alejandro Sanchez Membrillo, welches dieser kurz vor der Pause erzielte. Die Hausherren versuchten in der zweiten Hälfte zwar ihr bestes, um zum Ausgleich zu kommen, aber der WSV war dann kurz vor Schluss mit dem entscheidenden Doppelschlag zur Stelle. Erst traf Florian Klein, erst zehn Minuten vorher eingewechselt, und danach noch Felix Köditz (85./86.). So konnte man in der Tabelle auch wieder etwas nach oben klettern.

Ohne Niederlage ist nach drei Spielen der TSV Magdala, der am Wochenende seinen ersten Sieg feiern konnte. Gegen den BSC Apolda wurde es am Ende ein klarer 4:0-Erfolg. Schon nach wenigen Sekunden war Christoph Duggert zur Stelle, 20 Minuten später erhöhte Marius Franz. Die Hoffnungen auf eine Aufholjagd bei den Apoldaern wurden dann zehn Minuten nach der Pause im Keim erstickt, als Duggert sein zweites Tor machte. Für den Endstand sorgte in der 84. Minute dann Valentino Schreff. Der BSC Aufbau Apolda ist damit Zwölfter, eine Tabellenregion, die man nach der letzten Saison eigentlich vermeiden wollte.

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