Erstmals Pendlertag geplant

Apolda  Beratung für Arbeitnehmer am 26. Oktober in Apolda. Wichtiger Termin für Rückkehrwillige

Derartige Schilder stehen oft Autobahnanschlussstellen.

Derartige Schilder stehen oft Autobahnanschlussstellen.

Foto: David-Wolfgang Ebener

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Erstmals zum Pendlertag eingeladen wird in Apolda für den 26. Oktober. Von 10 bis 15 Uhr können sich rückkehrwillige Arbeitnehmer im Mehrgenerationenhaus durch Mitarbeiter der Thüringer Agentur für Fachkräftegewinnung beraten lassen. Mit dabei sein werden Wirtschaftsförderung Apolda-Weimarer Land, Kreishandwerkerschaft und die Stadt.

Die Partner sind dabei, weil es eine umfassende Beratung sein soll, die sich eben nicht nur auf die rein beruflichen Aspekte beschränkt, sondern alle Lebensbereiche in den Blick nimmt.

Zwar spielt die Verdienstmöglichkeit ein bedeutsame Rolle, weiß Oliver Hummel von der Agentur. Allerdings stehe die Sehnsucht nach der Heimat und der Familie an oberster Stelle. Niemand will ewig pendeln, Lebenszeit auf der Autobahn verbringen und soziale Kontakte einbüßen. Stimmen dann noch die Infrastruktur mit Kindergarten, Schule und so fort, sei viel gewonnen. Auch die Frage nach Baugrundstücken tauche natürlich immer wieder auf. – Alles sei eben mit­einander verzahnt.

In erster Linie aber gehe es darum, ein geeignete Stelle zu finden. Deshalb sei es wichtig, dass die Firmen ihre Stellenangebote in der Thüringer Stellenbörse einstellen, so Hummel. Auch von der städtischen Internetseite gebe es dorthin ein Verlinkung. Je konkreter die Informationen sind, umso besser für die Beratungsgespräche am 26. Oktober. Dass es eine wachsende Zahl von Rückkehrwilligen gibt, sich die Verdienstmöglichkeiten auch wegen des Fachkräftemangels spürbar verbessert hätten, bestätigt Hummel.

Die Firmen kämen ja gar nicht mehr darum herum, gute Angebote zu machen. – Fachkräfte hätten eben heute die Wahl. Umso wichtiger sei das Binnen-Marketing. Die Firmen hier sollten also selbstbewusst auf ihre Angebote aufmerksam machen und ihre Zusatzleistungen für ihre Arbeitnehmer offen kommunizieren. Arbeitnehmer werde es neben dem Verdienst und möglichst einer heimatnahen Beschäftigung auch immer wichtiger, ob sich Job und Familie miteinander vereinbaren lassen. Auch an dieser Stelle seien viele Firmen nun flexibler.

Immerhin rund 125.000 Thüringer pendeln – der Termin in Apolda könnte dafür sorgen, dass es weniger werden.

Über Berufschancen wird am 26. Oktober 10 bis 15 Uhr im Mehrgenerationenhaus Apolda informiert.

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