Feuerwehren und Rettungskräfte hatten in und um Apolda gut zu tun

Landkreis  Verkehrsunfall mit Radfahrer, Sturmschäden und Brand eines Mähdreschers hielten Kameraden in Atem

Am Rande der Ilm unterhalb von Oberroßla brannte am Samstagabend eine Pappel.

Am Rande der Ilm unterhalb von Oberroßla brannte am Samstagabend eine Pappel.

Foto: Dirk Lorenz-Bauer

Zu verschiedenen Einsätzen ausrücken mussten die Feuerwehren und Rettungskräfte am Wochenende. So gab es am späten Samstagvormittag zunächst einen Verkehrsunfall am Ortseingang von Kleinromstedt. Beteiligt waren daran kurz vor 11 Uhr ein Pkw und ein Fahrradfahrer. Laut Polizei befuhr der Radfahrer die Ortsverbindungsstraße in Richtung Hermstedt.

Laut Unfallaufnahme hatte zu diesem Zeitpunkt am rechten Fahrbahnrand der 29-jährige Fahrer eines Pkw Opel gehalten.

Als der Radfahrer – vom Autofahrer offenbar unbemerkt – auf gleicher Höhe gewesen sei, sei der Autofahrer angefahren, wobei es zum Zusammenstoß gekommen sei. Der Radfahrer sei gestürzt und habe sich leichte Prellungen sowie Schürfwunden zugezogen. Der Schaden wird auf etwa 800 Euro beziffert.

Kurz nach 19 Uhr wurden die Feuerwehren von Oberroßla, Mattstedt und Niederroßla zu einem Brand am Ufer der Ilm gerufen. Unterhalb von Oberroßla gelegen war die Stelle, an der eine Pappel sowie Buschwerk in Flammen standen durchaus schwer zu erreichen. Während die Oberroßlaer über die Ilm zunächst nur zu Fuß über die Ilmwiese unweit der Brücke hingelangen konnten, rollten Mattstedt und Niederroßla mit den Löschfahrzeugen quer über die Wiese heran. Ein Spaziergänger hatten den Brand gemeldet. Wie es dazu kam, blieb einstweilen unklar. Von selbst dürfte sich der Baum nicht entzündet haben. Mit der Kettensäge verschafften sich die Kameraden zunächst einen bessere Zugang, bevor mit dem Löschangriff begonnen werden konnte. Man bekam die Lage zügig unter Kontrolle. Gegen 20.30 Uhr war alles erledigt.

Währenddessen hatte die Feuerwehr Bad Sulza um ihren Chef Falko Herrmann ebenfalls gut zu tun. Gegen 20.45 Uhr wurde die Truppe unweit der Krähenhütte zu einem Mähdrescher gerufen, der offenbar aus technischen Gründen vollends in Flammen aufzugehen drohte. Geistesgegenwärtig hatte der Fahrer das Erntegerät auf eine bereits abgeerntete Fläche gelenkt und parallel die Feuerwehr alarmiert. Die Männer um Falko Herrmann konnten durch ihre zügiges Eingreifen größeren Schaden verhindern. Der Mähdrescher der Agrargenossenschaft Niedertrebra konnte sogar zum Betrieb zurückfahren. Laut Feuerwehr hatte sich der Brand irgendwo im Bereich des Auspuffs entwickelt. Zusätzlich zur Bad Sulzaer Wehr waren die Schmiedehäuser und die Gebstedter gerufen worden.

Zwischenzeitlich zog Falko Hermann eines von vier Bad Sulzaer Fahrzeugen ab, weil es eine zweite Lage gab. So war gegen 21 Uhr An den Emsenwehren witterungsbedingt ein Baum auf eine Freileitung gefallen. Die Kameraden bekamen zum Glück auch diese Situation routiniert in den Griff.

Zu tun hatte auch die Feuerwehr Apolda. Auf dem Parkplatz in der Straße des Friedens fiel gegen 23.34 Uhr witterungsbedingt ein Baum um, wobei ein Auto beschädigt wurde. Die Kameraden zerschnitten das Holz und entfernten die Reste vom Fahrzeug.

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