Fundkatze in Apolda hatte offenbar starken Menschbezug

Apolda.  Hundevater Harald Lisker sucht Vorbesitzer oder liebevolles neues Zuhause für Fundkatze.

Diese Fundkatze ist zu vermitteln.

Diese Fundkatze ist zu vermitteln.

Foto: Martin Kappel

Wurde die Katze ausgesetzt oder ist sie ausgerissen? Apoldas Hundevater ist sich sicher, dass das wenigstens zehn Jahre alte Tier einen engen Menschenbezug gehabt haben muss. Gefunden wurde die völlig abgemagerte Katze am vergangenen Freitag, als sie alle Anstrengungen unternahm, um das Robert-Koch-Krankenhaus in Apolda zu betreten. Harald Lisker päppelt das Tier wieder auf – ebenso findet tierärztliche Behandlung statt.

Weil die Katze so abgemagert war, gab es zunächst auch große Probleme bei der Nahrungsaufnahme. Doch in sehr regelmäßigen und sehr kleinen Dosen frisst das Tier. Der Mini-Tiger ist obendrein stubenrein und äußerst anhänglich.

„Aufgrund des Zustandes und des Verhaltens, kann das nie und nimmer ein Freigänger gewesen sein“, so Harald Lisker. Abgesehen davon, dass die Mieze aus Haut und Knochen besteht, gibt es auch Probleme mit den Krallen. Sollte sich der Vorbesitzer nicht melden, hofft der Tierfreund, dass sich jemand anderes meldet, der dem kleinen Wesen einen schönen Lebensabend ermöglicht. Das Geschlecht des Tieres wollte Harald Lisker zwecks eventuellem Besitznachweis nicht verraten.

Kontakt zu Harald Lisker: Telefon: 0171/1956370