Im Lindwurm kehrt wieder Leben ein

Apolda.  Freizeitzentrum hat seit Mittwoch geöffnet. Vorerst dürfen nur 12 Besucher gleichzeitig für zwei Stunden ins Haus

Sylvia Dannewald, Leiterin des Kinderfreizeitzentrums Lindwurm Apolda und ihr Team haben in den letzten Tagen alles für die kleinen Besucher vorbereitet

Sylvia Dannewald, Leiterin des Kinderfreizeitzentrums Lindwurm Apolda und ihr Team haben in den letzten Tagen alles für die kleinen Besucher vorbereitet

Foto: Sascha Margon / Sascha Margon / TA

Seit Mittwoch empfängt das Team im Kinderfreizeitzentrum Lindwurm wieder seine jungen Gäste.

Einrichtungsleiterin Sylvia Dannewald ist froh, dass nun nach der Zwangspause endlich wieder Lebens ins Haus einziehen darf. Das wird allerdings ein wenig leiser sein als bisher gewohnt. Wegen der aktuellen Auflagen, die in einem Hygienekonzept festgehalten sind, dürfen sich bis auf weiteres nur 12 Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren zeitgleich im Gebäude aufhalten.

Dementsprechend hat man auch in den Werkstätten und Bastelräumen Arbeitsbereiche geschaffen, die den Kindern den geforderten Platz zum Abstand-Halten gewähren. Bis auf den offenen Bereich im Erdgeschoss, wo sich der Aufenthaltsraum und der Computerspielraum befinden, wird der Rest des Hauses für die Kinder zur Verfügung stehen. Jeder Bereich beziehungsweise jede Gruppe wird dabei von einem Betreuer aus dem fünfköpfigen hauptamtlichen Stammpersonal im Auge behalten. Zudem will man mehr als sonst üblich die Herressener Promenade für einzelne Gruppen zur Freizeitgestaltung nutzten.

Neu ist, dass Eltern ein gesondertes Anmeldeformular und einen Belehrungsbogen im Haus (werktags zwischen 14 bis 14.30 Uhr) ausfüllen müssen. Möglich ist dies allerdings auch per E-Mail oder am Telefon. Vorerst wird der Lindwurm montags bis freitags in der Zeit von 14.30 bis 16.30 Uhr geöffnet haben. Angemeldete Kinder müssen sich per Klingel am Hintereingang auf dem Hof ankündigen und werden dort auch persönlich von einem Betreuer abgeholt und in die Räume begleitet.

Zudem ist auf den Gängen das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes erforderlich, Händedesinfektion und die Reinigung der Oberflächen sowie der Bastel-Materialien gehören ebenso zu den aktuellen Regeln.

Vorerst geschlossen bleiben wird im Erdgeschoss der hauseigene Imbiss. Allerdings erhält jedes Kind ein kleines Vesper-Paket mit Getränk, Snack und frischem Obst, weil man weiterhin auf eine gesunde Ernährung im Haus setzt. Finanziert wird ein Teil dessen durch die monatliche Geldspende von Vorstandsmitglied Stefan Teweleit.

„Wir starten erst einmal ganz behutsam und sehen die kommenden zwei Wochen als eine Art Probelauf an, bis weitere Lockerungen beschlossen werden“, erklärt Dannewald im Gespräch mit unserer Zeitung.

Stammgästen im Lindwurm wird bei ihrem Besuch auffallen, dass das Lindwurm-Team während der zwangsverordneten Pause nicht untätig war. In Eigenleistung wurden im Treppenhaus und in den Sanitärräumen beispielsweise Malerarbeiten durchgeführt. Zudem bot man während der Schließung täglich neue Bastelangebote im Internet an. Gut angenommen wurde auch das Angebot, zu Hause mit Ton zu arbeiten. Kinder konnten sich vor der Haustür bereit gestellte Ton-Portionen abholen und ihre fertigen Werke dann genau da wieder abstellen. Die wurden nun schon zur fertigen Keramik gebrannt und stehen teilweise zur Abholung bereit.

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