Kindertag auf der Ordensburg in Liebstedt

Liebstedt  Die Premiere am Freitag sollte den Grundstein für ein jährliches Familien- und Kinderfest am Weltkindertag legen

Schon kurz nach der Eröffnung am Freitagvormittag wurde das 1. Kinderfest auf der Ordensburg in Liebstedt von zahlreichen Familien mit Kindern bevölkert.

Schon kurz nach der Eröffnung am Freitagvormittag wurde das 1. Kinderfest auf der Ordensburg in Liebstedt von zahlreichen Familien mit Kindern bevölkert.

Foto: Sascha Margon

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Mit einem großen Kinderfest auf der Ordensburg in Liebstedt wurden am Weltkindertag die Jüngsten gefeiert. Den gesamten Tag über lockte das Fest Familien mit kleinen und großen Kinder aus ah und fern auf die historische Wasserburg, und die durften einiges erleben. Hüpfburg, Bogenschießen oder Ritterspiele, organisiert vom Mittelalterverein derer von Greifenstein. Die luden die Kinder im Laufe des Tages gleich zweimal zu einer Schatzsuche mit über 50 Teilnehmern rund um die Burg ein. Sandra Stock aus Bad Sulza bat in zwei Durchgängen Kinder zu einer Yogastunde, und die Spielleute Memoria aus Weißensee kamen mit Märchenerzähler, Bastel- und Schminkstand. Auch das Improvisationstheater von Katharina Nürnberger zählte zum Programm. In der Festscheune konnten sich die Gäste mit Essen und Getränken versorgen. Hier halfen auch die Mitglieder vom Kirmesverein tatkräftig mit, wie bereits zum Weihnachtsmarkt im letzten Jahr. Zur Eröffnung des Tages wurde das neue Kinderland auf der Burg offiziell eingeweiht. Das bietet vor allem den kleinen Gästen Bewegungs- und Spielmöglichkeiten auch bei schlechtem Wetter. Am Freitag durfte hier in den beiden neu gestalteten Räumen im Obergeschoss des Wirtschaftsgebäudes in der Kernburg aber nicht nur getobt, sondern auch gebastelt werden. Wie Geschäftsführer Raul Böhm erklärt, soll das Kinderland ein Teil des Gesamtkonzeptes sein, das die Burgbesitzer in den nächsten Jahren nach und nach umsetzten wollen. Dabei möchte man einerseits die Burg weiterhin der breiten Öffentlichkeit zugänglich machen und künftig als Familientreff mit Biergarten etablieren. Andererseits soll die Burg auch immer mehr für Feste und Veranstaltungen genutzt werden, wie beispielsweise Hochzeiten und Familienfeste. Aus diesem Grund sind derzeit Planungen in Vorbereitung, in der Vorburg Fremdenzimmer einzurichten.

In der Festscheune konnten sich die Gäste mit Essen und Getränken versorgen. Hier halfen auch die Mitglieder vom Kirmesverein tatkräftig mit, wie bereits zum Weihnachtsmarkt im letzten Jahr.

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