Krankenhaus investiert in Labor und nachfolgend in Endoskopie

Apolda  Innerhalb eines Jahres sollen die Bereiche räumlich und technisch optimiert werden. Investition von rund 900.000 Euro

Handwerker sind aktuell im Robert-Koch-Krankenhaus beschäftigt.

Handwerker sind aktuell im Robert-Koch-Krankenhaus beschäftigt.

Foto: Dirk Lorenz-Bauer

Das Robert-Koch-Krankenhaus Apolda investiert weiter, um die Bedingungen für die Patienten und das medizinische Personal weiter kontinuierlich zu verbessern. Das jüngste Projekt umfasst im Funktionstrakt Umbau, technische Modernisierung und räumliche Optimierung des Laborbereichs sowie nachfolgend der Räume für die Endoskopie. Alles geschieht bei laufendem Betrieb, was die Patienten aber so gut wie nicht mitbekommen werden.

Im Gespräch mit unserer Zeitung stellten Geschäftsführer Uwe Koch und Technikmitarbeiter Rolf Bitzer gestern die rund 900.000 Euro schwere Gesamtinvestition vor. Das Krankenhaus stemmt die aus eigenen Mitteln. Die Umsetzung wird voraussichtlich ein Jahr in Anspruch nehmen. Der Trockenbau im einstigen Laborbereich hat unlängst bereits begonnen.

Bisher genutzte Räume an der Nordseite des Gebäudekomplexes wurden leergezogen, das Labor übergangsweise in andere Räume verlagert, wo es zwar etwas enger zugeht, allerdings alles so gut organisiert sei, dass die Analysen wie gewohnt vorgenommen werden könnten, versicherte Laborchefin Sandra Titze. Übrigens: Um die nötigen Innenraum-Temperaturen fürs Labor zu gewährleisten, wurde eigens ein Klimagerät hineingestellt. Voraussichtlich bis Ende Februar 2020 wird die Übergangslösung genutzt. Anschließend werden die modernisierten und optimierten Räume bezogen. Weil das Labor räumlich verlagert wird, bekommt die Endoskopie spürbar mehr Platz. Auf gut 50 Prozent mehr wird sich der Zuwachs für Untersuchungen, Aufwach- und Vorbereitungsbereich zu künftig belaufen. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Krankenhaus im Bereich der Endoskopie in HD-Technik investiert. Zu rund 80 Prozent sei die Technik derzeit auf dem allerneuesten Stand, so Uwe Koch. Nun werden also noch die räumlichen Gegebenheiten verbessert.

Die Patientenzahlen steigen seit Jahren, die Gerätschaften müssen alle 10 bis 15 Jahren erneuert werden und die Untersuchungsvoraussetzungen werden verbessert. Nicht zuletzt steigen die hygienischen Anforderungen regelmäßig. Dem stelle sich das Krankenhaus, so Koch.

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