Kulturgut Ulrichshalben mit gelungener Neujahrsgala

TA
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Der Innenraum des ehemaligen Stalles im Kulturgut Ulrichshalben verwandelte sich in einen zauberhaften Bankettsaal. Foto: Roth

Der Innenraum des ehemaligen Stalles im Kulturgut Ulrichshalben verwandelte sich in einen zauberhaften Bankettsaal. Foto: Roth

Foto: zgt

Ulrichshalben  „Große Oper – großer Wein“ überraschte mit glanzvollem Bankettsaal, fantastischen Weinen, tollem Menü und stimmgewaltigen Opernarien

Mit der offensichtlich überaus gelungenen Neujahrsgala „Große Oper – großer Wein“ im Kulturgut Ulrichshalben befasst sich ein Schreiben von Dr. Johannes Bock, der bei der Veranstaltung dort zu Gast war.

Dazu schreibt er begeistert an die Thüringer Allgemeine: „Die Neujahrsgala am 7. Januar im Kulturgut Ulrichshalben brachte genau genommen vier völlig verschiedene Künste zum Strahlen. Zauberhaft verschneit präsentierte sich das Gebäude. Der Innenraum des ehemaligen Stalles war, einer großartigen Innenarchitektin würdig, In einen glanzvollen Bankettsaal verwandelt worden. Vermutlich trug das die Handschrift von Gastgeberin Helene Roth, die auch die Gäste mit Säugling auf dem Arm begrüßte.

Nun zur Kunst des Winzers: Vom Weingut Herzer sind fünf unterschiedliche Unstrut-Weine vorgestellt worden, feine Tropfen, jeweils passend zu den einzelnen Gerichten. Mit Torsten Lopez Alabarca war für das mehrgängige Menü ein neuer, junger Spitzenkoch engagiert worden. Dazu ist der viel strapazierte Begriff Kochkunst zutreffend gewesen. Einhelliges Urteil der Gäste diesbezüglich: fantastisch.

Als eigentlicher Höhepunkt dieses Abends ist ein großartiges Musikprogramm zelebriert worden. Unter Begleitung von Helga Assing am kostbaren Steinway-Flügel sang und brillierte die Sopranistin Svetlana Katchour. Es erklangen Lieder, Opernarien und das mit einer hohen Stimmgewalt.

Dass eine so hochrangige Künstlerin in Ulrichshalben gastiert, ist ein Wunder, dem Engagement von Helene und Sebastian Roth zu verdanken, die kürzlich den Preis der Sparkassenstiftung erhalten hatten. Natürlich ist der Abend auch vom Förderverein Kulturgut mit unterstützt worden. Gefeiert allemal, waren auch die Künstlerinnen eingebettet in die wunderbare Atmosphäre des Ortes.“

„Cellissimo“ – Camille Thomas und Evgeniya Kleyn spielen Sonaten der Celloliteratur; 15. Januar, 17 Uhr. Karten zu 15 Euro in den Touristinforma-tionen Jena und Weimar.