Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit im Weimarer Land

Weimarer Land.  Leichter Anstieg der Arbeitslosigkeit im Weimarer Land. Jobcenter registriert deutlichen Rückgang der Bedarfsgemeinschaften im Langfristtrend.

Die Arbeitslosigkeit ist im November im Weimarer Land leicht angestiegen. Rückläufig sei jedoch die Zahl der Bedarfsgemeinschaften.

Die Arbeitslosigkeit ist im November im Weimarer Land leicht angestiegen. Rückläufig sei jedoch die Zahl der Bedarfsgemeinschaften.

Foto: Jan Woitas/dpa

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Laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit waren 1695 Menschen im Weimarer Land im November arbeitslos gemeldet. Wie aus dem aktuellen Bericht hervorgeht, stieg damit die Arbeitslosenquote damit leicht gegenüber dem Vorjahreszeitraum (3,7 %) und gegenüber dem Vormonat (3,8 %). Im Oktober 2019 waren 22 Menschen weniger arbeitslos. Die Unterbeschäftigungsquote stieg ebenfalls leicht auf aktuell 5,7 Prozent.

Für den Zuständigkeitsbereich des Jobcenters Weimarer Land sanken jedoch die Fallzahlen von aktuell 899 gegenüber 919 im November des Vorjahres. Mit 551 Männern machten diese den größten Teil der Klienten des Jobcenters aus, erklärt Geschäftsführer Michael Leiprecht. Der Frauenanteil betrage 38,7 Prozent und sei rückläufig.

Zahl der Langzeitarbeitslosen im Weimarer Land nahezu konstant

Im Bereich der Langzeitarbeitslosigkeit stagnierten die Fallzahlen beim Jobcenter. Hier sind 389 Personen gemeldet, also fast jeder Zweite.

Einen leichten Anstieg zum Vorjahr registrierte das Jobcenter hingegen bei den ausländischen Klienten. Aktuell sind 109 Personen gemeldet, im November 2018 waren es 18 weniger.

Einen deutlich positiven Trend kann Michael Leiprecht hingegen bei der Entwicklung der Bedarfsgemeinschaften im Landkreis erkennen. Hier gäbe es aktuell 2230, das sind 232 oder 9,4 Prozent weniger als noch vor einem Jahr.

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