Maximiliane Machts kümmert sich künftig in Oberroßla und Rödigsdorf

Apolda  Personeller Zuwachs für das Programm der Dorfkümmerer in Apoldas Ortsteilen zum Jahreswechsel

Maximiliane Machts (rechts) im Gespräch mit einer Einwohnerin in Oberroßla.

Maximiliane Machts (rechts) im Gespräch mit einer Einwohnerin in Oberroßla.

Foto: Sascha Margon

Apolda. Sie gelten als verlängerter Arm des Mehrgenerationenhauses und sollen das Serviceangebot bis in die Ortsteile tragen. Die Rede ist von den Dorfkümmerern, die Mitte letzten Jahres in Apolda ihre Arbeit aufgenommen hatten.

Während in Schöten, Herressen-Sulzbach, Nauendorf, Oberndorf, und Zottelstedt gleich zu Beginn des geförderten Landesprogramms fünf engagierte Bürger in den Ortsteilen ihre Arbeit aufgenommen hatten, fehlte es in Utenbach und Oberroßla/Rödigsdorf bis jetzt noch an freiwilligen Kandidaten. Zu Jahresbeginn hat sich Maximiliane Machts aus Oberndorf nun für ihren Ortsteil bereit erklärt diese Aufgabe zu übernehmen.

Die 24-Jährige hatte sich bereits im Herbst vergangenen Jahres bereit erklärt diese Aufgabe für die beiden Apoldaer Ortsteile zu übernehmen. Vor allem geht es darum, Menschen zu helfen, zu beraten oder Veranstaltungen mit Gemeinschaftscharakter zu organisieren.

Ausgiebig hat sie sich deshalb mit Koordinatorin Sylvia Wille, der Apoldaer Gleichstellungsbeauftragten, und den Dorfkümmerern, die ihre Arbeit bereits aufgenommen haben, informiert. Nun will sie ihre eigenen Vorstellungen in Oberroßla und Rödigsdorf umsetzten, was angesichts der aktuellen Corona-Lage vorerst nicht vollends realisierbar ist.

Das vom Freistaat geförderte Projekt „Die Dorfkümmerer“ gehört zu einem mehrstufigen Landesprogramm, dass das solidarische Zusammenleben der Generationen fördern und bewahren soll. Nicht nur in den ländlichen Gebieten, zu den zweifelsohne auch die Apoldaer Ortsteile gehören, gehen familiäre und soziale Beziehung im Wandel der Zeit immer häufiger verloren, erklärte Antje Schmerbauch, Sozialplanerin im Landratsamt Apolda bei der Vorstellung der Projektes. Gerade ältere Menschen haben dabei nicht mehr das Unterstützungspotenzial, dass es früher einmal gab, weil Kinder weggezogen sind, der Partner verstorben oder der Konsum um die Ecke geschlossen ist und nicht mehr Treffpunkt sein kann.