Mit der neuen Band auf hoher See

Apolda.  Sascha Köhler startet als Musiker derzeit mit der Band Toni richtig durch. Nächstes Jahr geht es auf Clubtour durch Deutschland.

Erst Anfang November stellte die Gruppe um den Sänger Toni Thomas Kraus in Chemnitz auf einer Release-Party das neue Album „Auf hoher See" vor.

Erst Anfang November stellte die Gruppe um den Sänger Toni Thomas Kraus in Chemnitz auf einer Release-Party das neue Album „Auf hoher See" vor.

Foto: Michael Kremer

Sascha Köhler hat sich in Apolda längst einen Namen gemacht und das nicht nur mit seiner Apolda-Hymne, die zur Thüringer Landesgartenschau sogar den Weg ins Radio schaffte. Ein langer Prozess ging dem voraus. So hatte der Weimarer Produzent Arne Lakenmacher, ein guter Freund Köhlers, eigens für die Produktion ein Musiklabel gegründet. Viele Tage verbrachten Köhler, Lakenmacher und Musikerin Lady Catmann in einem Weimarer Tonstudio, um Musik und Gesang einzuspielen und den fünf Versionen der Apolda-Hymne den Feinschliff zu verpassen. Schließlich präsentierte der Vollblutmusiker dann auch noch sein erstes Soloalbum mit 13 Titeln und eigenen Texten, in denen er viel Autobiografisches verarbeitete. Schon längst hatte er seine ersten Erfahrungen im Musik-Business gesammelt, etwa als er mit dem Musiker Paolo Fusi auf Tour ging oder für Liveaufnahmen mit der Band „In Extremo“ unterwegs war.

In einem Interview mit dieser Zeitung meinte Sascha Köhler zu diesem Zeitpunkt: „Ich warte ab, wo die Reise hingeht und lasse alles langsam angehen.“ Mittlerweile ist Köhler seit zwei Jahren fester Bestandteil der Band „Toni“, die im November in Chemnitz ihr erstes Album unter dem Titel „Auf hoher See“ präsentiert hat.

Hinter dem Bandnamen steckt Toni Thomas Kraus, Sohn des Sängers Thomas Unger von der Erfolgsgruppe „De Randfichten“. Köhler, der in der Band nicht nur an der Gitarre spielt und als Backgroundsänger fungiert, hat bei vier Titeln des Albums als Komponist und Textschreiber mitgewirkt. „Die Band ist der absolute Hammer“, gibt er im Gespräch mit dieser Zeitung preis. Derzeit sind zwei Remix mit der Gruppe „Gestört aber Geil“ in Planung und im nächsten Jahr will die Band auf eine Clubtour durch Deutschland gehen. Außerdem tritt die Gruppe „Toni“ als Vorband für Max Giesinger und „Glasperlenspiel“ auf. Persönlich hat Sascha Köhler in seinem Leben viel verändert. So hat er seinen Beruf als Erzieher nach 10 Jahren aufgegeben, um sich einem Studium an der Universität Erfurt im Fach Sozialpädagogik zu widmen. „Ich will künftig Erzieher ausbilden, meinem Berufsbild also schon in einer gewissen Art und Weise treu bleiben“, erklärt er. Und die Solo-Karriere? Die ruht im Moment, wenngleich er auch aktuell an mehreren Songtexten für eine neues Soloalbum schreibt, aber ganz ohne Zeitdruck. Einen Wunsch hätte er am Ende dann doch noch: „Vielleicht werden wir ja mal für den Apoldaer Musiksommer gebucht“

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