Museum? Bloß nicht fragen!

Was denn aus der Chefsache „Museum“ geworden ist, fragt sich Dirk Lorenz-Bauer

 Dirk Lorenz Bauer fragt nach zum Glocken-Stadt-Museum.

Dirk Lorenz Bauer fragt nach zum Glocken-Stadt-Museum.

Foto: Peter Hansen

Es ist still geworden ums Glocken-Stadt-Museum. Dessen Zukunft ist weiter ungeklärt. Das zumindest lässt sich mit Gewissheit sagen. Dabei hatte Bürgermeister Rüdiger Eisenbrand das Thema im Juli öffentlichkeitswirksam zur „Chefsache“ erklärt. Eine „ Komplette Neuplanung samt zukunftsorientierter Ausrichtung des Museums“ kündigte das Stadtoberhaupt damals an. Bis heute ist nichts Neues zu hören, geschweige denn etwas passiert.

Nachfragen in den vergangenen Wochen bei der Stadt ergaben bloß Beschwichtigungen. Dabei hatte Eisenbrand den bisher fürs Museum Verantwortlichen, Volker Heerdegen, gewissermaßen die Richtlinienkompetenz entzogen, endlich Bauchef Stefan Städtler mit den baulichen Aspekten betraut und Heerdegen eine Frist bis Ende August (!) gesetzt, damit dieser das Museum inhaltlich endlich aufarbeitet und erste Schwerpunkte benennt.

Es ist nun mittlerweile Mitte Oktober. Zu hören ist nix. Alles nur Kasperletheater, oder was!? Was ist denn nun mit der „Chefsache“, zumal Heerdegen ja nun in Vertretung von Eisenbrand de facto selbst Chef im Rathaus ist? Vielleicht sollte sich da wieder mal Mike Mohring einschalten und Druck aufbauen. Passen würde so ein konkretes Projekt, bei dem man beim Apoldaer Wähler auf dem Weg in den nächsten Bundestag punkten könnte . . .