Nachwuchs für Sachsenhausens Streuobstwiese

Sachsenhausen  Die örtliche Jagdgenossenschaft stiftet junge Obstbäume. Seit 2016 wurden mehr als 50 neue Gehölze nachgepflanzt

Wer in Sachsenhausen keinen eigenen Apfel- oder Kirschbaum in seinem Garten hat, nimmt das Angebot der Streuobstwiese gern an.

Wer in Sachsenhausen keinen eigenen Apfel- oder Kirschbaum in seinem Garten hat, nimmt das Angebot der Streuobstwiese gern an.

Foto: Michael Baar

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Es ist erst einige Jahre her, da sorgten sich die Sachsenhausener ernsthaft um die Zukunft ihrer Streuobstwiese „Über dem Steinhügel“. Zahlreiche der Bäume, die auf dem geschützten Fleckchen am Ortsausgang in Richtung Liebstedt standen, waren schon 50 Jahre oder älter und hatten damit ihren Zenit überschritten.

Aufgeben wollte das Dorf seine traditionsreiche Obstwiese jedoch nicht. Stattdessen wurde der Baumbestand kontinuierlich verjüngt. Der jüngste Zuwachs datiert aus dieser Woche. 20 neue Hochstamm-Obstbäume kamen bis Dienstag in die Erde. Die Jagdgenossenschaft Sachsenhausen hat davon 15 Bäume im Gesamtwert von 500 Euro gestiftet. Die weiteren fünf sind Ersatzpflanzungen als Ausgleichsmaßnahme für Fällungen.

Die ortsansässige Erdbau-Firma Neugebaur sponserte die Baumpfähle und stellte die nötige Technik bereit. Das Pflanzen selbst übernahmen die Gemeindearbeiter der Landgemeinde am Ettersberg aus den Ortschaften Sachsenhausen, Wohlsborn und Großobringen.

Seit 2016 wurden auf Sachsenhausens Streuobstwiese nunmehr 53 Obstbäume neu gepflanzt. Neben der Jagdgenossenschaft hatten unter anderem schon der Thüringer Landesverband der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, der Landschaftspflegeverband Mittelthüringen und die Firma Neugebaur junge Bäume zum Nachpflanzen gestiftet.

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